Kombination aus Kochwettbewerb und Landpartie

Land, Leute und Lukullisches: Dreharbeiten auf Alfken-Hof

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Kochen unter erschwerten Bedingungen: Kameramann Ralf Heinze filmt hier Köchin und Gastgeberin Sonja Alfken (Mitte), der ihr Mann Christopher und ihre Mutter Thea zur Seite stehen.

Gross  Köhren - Von Jürgen Bohlken. Gäste empfangen Sonja und Christopher Alfken schon häufiger auf dem Spargel- und Erdbeerhof Alfken in Groß Köhren. Die Besucher reisen allerdings höchst selten, wie jetzt geschehen, vor laufender Kamera mit „Jan Harpstedt“ an. Die Museumsbahn hat tatsächlich am Dienstag eine Triebwagen-Sonderschicht gefahren – für ein neues TV-Format, das die Doclights GmbH für das NDR-Fernsehen produziert.

Für den roten Faden durch die insgesamt sechs Folgen sorgen sechs Protagonisten aus Norddeutschland, die sich gegenseitig auf ihren Anwesen besuchen, um sich von jeweils einem aus ihren Reihen bekochen zu lassen. Sonja Alfken machte als Köchin und Gastgeberin den Anfang. „Deshalb sind alle noch so aufgeregt“, begründete Producer Marc Elvers das Gewusel bei den Dreharbeiten auf dem Hof in Groß Köhren.

„Unsere Gäste bewerten stets das Essen des jeweiligen Koches. Am Ende wird ein Gesamtsieger gekürt“, verriet er. Der Doclights GmbH schwebe aber mehr als ein bloßer Kochwettbewerb vor. Das Ergebnis der Dreharbeiten solle ein sechsteiliges „Feelgood-Roadmovie“ sein, das sympathische Menschen und schöne Landschaften in Verbindung mit lukullischen Freuden zeige. Elvers ist sich sicher: „Das werden Gute-Laune-Filme mit tollen Protagonisten. Wir haben eine sehr schöne Truppe zusammenbekommen. Die vier Frauen und zwei Männer, die jeweils einmal die anderen bekochen, sind sich am Montag zum ersten Mal begegnet. Beim Dreh am Dienstag lernen sie sich näher kennen und stellen sich schon etwas auf die nächsten Folgen ein. Die Akteure und ihre Betriebe haben wir selbst ausgesucht – in der Absicht, Vielfalt zu zeigen. Dass gelingt uns auch: Neben dem Hof Alfken stellen wir etwa ein Weingut in Niedersachsen oder auch eine Ölmühle in Mecklenburg-Vorpommern vor.“

Bei der Auswahl der Protagonisten sei es sehr hilfreich gewesen, mit den Landfrauenverbänden zu kooperieren und dorthin „unsere Fühler auszustrecken“. Danach seien die in Betracht kommenden Betriebe kontaktiert worden. „Wir haben uns die Höfe angeschaut und die Betreiber gefragt, ob sie bei unserer Produktion mitmachen möchten. Das hat alles gut funktioniert“, urteilte Elvers.

Porträts zur Einstimmung

Im ersten Teil der Sendereihe würden alle in der Doppelrolle Gast/Koch mitwirkenden Akteure einschließlich ihrer Betriebe ausführlich porträtiert.

„Eine ähnliche Reihe gab es schon mal 2009 im NDR-Fernsehen. Sie hieß ,Landfrauenküche’. Daran haben wir unser Konzept lose angelehnt. Natürlich wünschen wir uns für das neue Format Langlebigkeit“, meinte Elvers schmunzelnd.

Während Sonja Alfken am ersten TV-Kochtag vor laufender Kamera am Herd stand und Himbeersalat im warmen Ziegenkäse als Vorspeise, Saltimbocca vom Groß Köhrener Reh als Hauptgericht sowie Tiramisu als Dessert kredenzte, bekamen ihre Gäste den Hof gezeigt und durften probeweise Spargel stechen. Daher filmten gleich zwei Kamerateams. Eingang in das Menü fanden – als Beilagen – natürlich auch die beiden Erzeugnisse, für die der Hof Alfken in erster Linie steht: Spargel und Erdbeeren.

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