Kinder der Freinet-Kita veranstalten unterhaltsames „Zirkusprogramm“

Drahtseilakt und Drahteseldomptur

Der Körper als Instrument: Die Hortkinder der Freitnet-Kita im Dorfgemeinschaftshaus Groß Ippener. Fotos: Franitza

Groß Ippener – Wie unterhaltsam ein Zirkusbesuch ist, ist keine Frage der Größe des Zeltes oder der Tiere, die durch die Manege geführt werden, sondern eine der Attraktionen. Und der „Kinderzirkus“, den die rund 20 Mädchen und Jungen aus der Freinet-Kita Prinzhöfte am Sonntag aufgeführt haben, war ein ganz schöner Zirkus: „Wir mussten in das Dorfgemeinschaftshaus Groß Ippener kommen, weil es nur hier ein Trapez gibt“, sagte die Kita-Leiterin Steffi Greiner bei der Eröffnung zu den rund 60 Zuschauern. Die Kinder hatten das Programm im Vorfeld alleine entworfen, sie durfte es dann nur noch „begleiten“ berichtete sie. Von Dienstag bis Donnerstag haben die kleinen Akrobaten dann ihre Nummern dort eingeübt.

Eröffnet hatten den fidelen Nachmittag allerdings die Kleinsten der Einrichtung, die Mädchen und Jungen der Krippengruppe. In dem Lied „Mein Körper ist ein Instrument“, von den Betreuerinnen vorgesungen und auf einer Gitarre begleitet, konnten sie im Refrain zeigen, was ein Körper so alles machen kann: Die Zähne können klappern, der Popo macht ein klatschendes Geräusch, wenn man leicht draufhaut, der Bauch ein im Vergleich dumpfes und tieferes.

Dann hieß es aber „Manege frei“ für die Kita-Kinder: Auf dem Boden oder an der Trapezstange präsentierten sie, was sie vorher eingeübt hatten. Geduldig standen sie in einer Reihe und wenn sie drankamen, zeigte jeder was er konnte. Der eine konnte etwas besser balancieren als der andere, doch jeder bemühte sich nach Kräften und stets ohne jede Angst, die Nummer aufzuführen. Reichlich Beifall war jedem der kleinen Artisten gewiss.

Greiner führte dezent aber humorvoll durch das Programm: „Vorsicht, das Drahtseil ist mindestens 20 Zentimeter hoch“, sagte sie vor dem Balance-Akt über eine umgedrehte Turnbank. Die Umbaupausen verkürzten die Kinder durch kleine Jonglage-Einlagen. Abschließend wurden alle Zirkusgäste nach draußen gebeten: Auf ihren „Drahteseln“ gaben die Kinder dort noch eine kleine Abschlussnummer.

Nach etwas mehr als einer dreiviertel Stunde war das Programm dann beendet. Viel Applaus der stolzen Eltern und Großeltern brandete den Kindern entgegen. Abschließend durften sich dann alle an einem Kuchenbüfett stärken.  fra

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