Frauenpower bei „Kultur am Donnerstag“

Unwiderstehlicher  Country-Pop-Mix: Ann Doka gibt Hutkonzert im „Liberty’s“

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Mehrfach ausgezeichnet: Die Singer-Songwriterin Ann Doka verquickt Country und Pop reizvoll miteinander. Am 29. November gastiert sie im „Liberty’s“ in Harpstedt. Die Violinistin Regina Mudrich wird die Künstlerin begleiten.

Harpstedt - Frauenpower bei „Kultur am Donnerstag“: Begleitet von der Violinistin Regina Mudrich, gibt am 29. November, 20 Uhr, Ann Doka (Gesang, Gitarre) ein Hutkonzert im „Liberty’s“ an der Lange Straße in Harpstedt. Sie stellt unter anderem „unplugged“ Extrakte aus ihrem aktuellen Album „Lust but found“ vor, darunter die Single mit eben diesem Titel.

Schon mit 14 Jahren hatte die Singer-Songwriterin ihre Liebe zur Country-Music entdeckt. Sie spielte in verschiedenen Bands, schreibt längst eigene Songs und gründete 2011 ihr Soloprojekt. Die mehrfach ausgezeichnete Künstlerin, die unter anderem 2017 den Deutschen Rock- und Pop-Preis als beste Country- und beste Popsängerin verliehen bekam, hat schon über die bundesdeutschen Grenzen hinaus auf sich aufmerksam gemacht. Mit ihrem Spenden-Song „Little Miss Sunshine“ gelang es ihr sogar, sich im Halbfinale des internationalen Songwriting-Wettbewerbs „Song of the Year“ zu platzieren.

Die leidenschaftliche Live-Performerin tourt mal solo, mal mit Band durch Deutschland. Sie war auch als Support für Sänger und Schauspieler Tom Beck sowie die Band „Jupiter Jones“ zu erleben – ebenso auf dem „Country to Country“-Festival in London neben Hauptacts wie den „Dixie Chicks“, Lee Ann Womack, Brad Paisley und Sam Hunt.

Im April kam ihr jüngstes Album auf den Markt. Nachdem Ann Doka ihre vorangegangene EP „Could‘ve been mine“ mit Profi-Songschreibern in Nashville/Tennessee komponiert und produziert hatte, wollte sie mit „Lost but found“ nach eigenem Bekunden etwas „vollkommen Eigenes schaffen“.

„Country-Mädel vom Main“

Sie hat viel zu erzählen – und das aus gutem Grund: Ihr Leben hat sich sozusagen komplett „auf links gedreht“ – auch als Folge einer neuen Liebe, eines neuen Jobs und eines neuen Lebensmittelpunktes: Das „Country-Mädel vom Main“ wechselte an die Weser, tauschte gewissermaßen die Frankfurter Skyline gegen die Bremer Stadtmusikanten.

Den erlebten Wandel empfindet sie als „Herausforderung, die zwar neuen Raum schafft, aber auch Fragen aufwirft“. Ann Doka nutzt den Raum gern – und bearbeitet die sich auftuenden Fragen musikalisch. „Lost but found“ thematisiert, was es heißt, sich zu trennen, sich neu zu verlieben, Freunde zu finden und andere hinter sich zu lassen. Verlust und Chance, Ende und Anfang prägen die neuen Stücke der Künstlerin. Dabei bleibt sie stets Singer-Songwriterin. Will heißen: Ihr liegt daran, dass sie selbst diejenige ist, die ihre eigenen Geschichten erzählt.

„Lot but found“ können Musikfreunde über die gängigen Onlineportale käuflich erwerben. Kostproben der warmen, weichen Stimme, des einfühlsamen Gitarrenspiels und der unwiderstehlichen Kombination aus Country und Pop gibt’s auch online. Mehrere Musikvideos von Ann Doka sind auf YouTube zu sehen – darunter das zu „Lost but found“. 

boh

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