Entspannter Reitturnierverlauf, gute Resonanz: Alle Prüfungen gehen auf Außenplätzen über die Bühne

Daria Venzke vom RC „Sport“ erringt fünf Platzierungen

Die erfolgreichste Turnierreiterin des gastgebenden Reitclubs „Sport“ Harpstedt und Umgebung beim „Regionaltag“: Daria Venzke, hier auf „Dambeldor 2“.
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Die erfolgreichste Turnierreiterin des gastgebenden Reitclubs „Sport“ Harpstedt und Umgebung beim „Regionaltag“: Daria Venzke, hier auf „Dambeldor 2“.

Groß Köhren – Nachdem das Maiturnier wegen der Coronapandemie notgedrungen ausgefallen war, hat sich der Reitclub „Sport“ Harpstedt und Umgebung am vergangenen Wochenende über die rege Teilnahme am „Regionaltag“ auf seiner Anlage in Groß Köhren gefreut, der traditionell das Augenmerk auf Reiternachwuchs und Turniereinsteiger legt.

„Mit etwa 130 Teilnehmern und 220 Nennungen war dieses Turnier mehr als doppelt so stark besucht wie im Vorjahr. Die 13 Prüfungen, die vom einfachen Longenreiterwettbewerb bis zu Dressur- und Springwettbewerben der Klasse A reichten, mussten auf zwei Tage verteilt werden“, erläutert Manuela Meyer, Pressewartin des gastgebenden Vereins.

„Aufgrund der Coronapandemie wurde nicht in der Halle, sondern bei gutem Wetter auf den Außenplätzen geritten, um die nötigen Mindestabstände einhalten zu können. Auch gab es zum ersten Mal Einlasskontrollen, denn mit Ausnahme des Turnierpersonals, der Reiter und deren persönliche Helfer waren diesmal keine Zuschauer erlaubt“, ergänzt Meyer. Mit dem Verlauf in sehr entspannter Atmosphäre sei der RC „Sport“ voll zufrieden. „Die einzige zu vermeldende Panne: Am Sonntag ging uns schon um 13.30 Uhr der Kuchen aus“, erzählt die Pressewartin schmunzelnd.

Erfolgreichste Turnierreiterin vom RC „Sport“ war Daria Venzke. Mit ihrem eigenen Pferd „Dambeldor 2“ und dem Vereinspferd „Savitar“ heimste sie insgesamt fünf Platzierungen in Dressur und Springen ein, wobei sie Rang drei im Stafettenspringen mit Nike Constabel auf „Coby“ als Team errang.

Im Dressurreiterwettbewerb der Klasse A ließ die Paarung Fiona Wachholder/„Delinero“ vom RC „Sport“ alle anderen Wettbewerber hinter sich. Im Longenreiterwettbewerb/Schritt-Trab schnitten vom gastgebenden Verein Lia Gatz/„Loona“ (Platz drei), Neila Nüßler/„Sissi“ (Platz vier) sowie Ophelia Nollmann/„Loona“ und Harriet Kleinert/„Sissi“, die sich Rang fünf teilten, sehr beachtlich ab. Als Drittplatzierte im Reiterwettbewerb/Schritt-Trab-Galopp fand sich RC-„Sport“-Reiterin Greta Hormann auf „Sissi“ in den Platzierungslisten wieder.

Den „Caprilli-Test“ am Sonntag entschied Leni Thalmann (RV Heiligenfelde) auf „Chuky“ für sich. Aktive des gastgebenden Vereins mischten in diesem Wettbewerb, der den Startern grundlegende Fähigkeiten im dressur- und springmäßigen Reiten abverlangt und dressurmäßige Lektionen mit Trabstangen und kleinen Hindernissen kombiniert, nicht mit. Benannt ist der „Test“ nach dem Italiener Federico Caprilli. Der „entdeckte“ Ende des 19. Jahrhunderts den im Oberkörper nach vorn geneigten, den Rücken des Pferdes entlastenden und in die Bewegung des Tieres eingehenden Springstil. Hauptbewertungsaspekt in der auf ihn zurückgehenden Prüfung ist deshalb der beim Springen geforderte „leichte Sitz“, den Caprilli seinerzeit prägte.

Weitere Reitergebnisse: Im Stilspringwettbewerb der Klasse E (ohne erlaubte Zeit) siegte Anika Meine (RG Bücken-Wietzen) auf „Borris M“ – und im Stilspringwettbewerb der Klasse A Johanna-Marlea Marquardt (Bremer RC) auf „Hyla“.  boh

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