86 Kräfte können Feuer in Colnrade eindämmen / Ursache offen / Schaden in sechsstelliger Höhe

Dachstuhlbrand löst Großeinsatz aus

Warum der Dachstuhl dieses Einfamilienhauses in Colnrade gebrannt hat, ist noch unklar. Die Ermittlungen laufen.
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Warum der Dachstuhl dieses Einfamilienhauses in Colnrade gebrannt hat, ist noch unklar. Die Ermittlungen laufen.

Colnrade – Aus bislang unbekannter Ursache hat am Sonnabendmittag gegen 12.30 Uhr der Dachstuhl eines Einfamilienhauses an der Hauptstraße in Colnrade gebrannt. Das Feuer löste einen Großeinsatz mit 86 beteiligten Brandschützern aus den Wehren Wildeshausen (inklusive Drehleiter), Colnrade, Düngstrup, Beckeln und Goldenstedt aus, die mit 16 Fahrzeugen ausrückten. Verletzte gab es nicht.

Der Gebäudeschaden soll sich in sechsstelliger Euro-Höhe bewegen. Eine genauere Schätzung sei derzeit nicht möglich, so die Polizei. Brand- und Wasserschaden haben das Haus bis auf Weiteres unbewohnbar gemacht. Die Ermittlungen zur Ursache dauern an. Der Brandort ist beschlagnahmt worden.

Aufmerksame Zeugen hatten Rauch bemerkt, der aus dem Dachstuhl ausgetreten war. Sie informierten die Bewohner, die daraufhin das Haus verließen. Zwischenzeitlich breitete sich das Feuer auf den gesamten Dachstuhl aus. Dass es sich nicht weiter durchs Haus fraß, sei dem Einschreiten der Feuerwehr zu verdanken, so die Polizei. Schaden an benachbarten Gebäuden entstand nicht.

Zunächst, um 12.31 Uhr, waren die Feuerwehren Colnrade, Düngstrup und Wildeshausen alarmiert worden. „Beim Eintreffen des Gemeindebrandmeisters schlugen die Flammen bereits aus dem Dachstuhl“, berichtet Feuerwehrpressewart Christian Bahrs. Umgehend drang ein Atemschutztrupp ins Gebäude vor. Diesem ersten Löschangriff folgte ein zweiter aus dem Korb der Wildeshauser Drehleiter.

Das Löschwasser entnahmen die Brandschützer – nach Herstellung dreier Schlauchleitungen – der nahegelegenen Hunte und zwei Unterflurhydranten. Der große Bedarf an Atemschutzgeräteträgern erforderte in zwei Stufen die Nachalarmierung der Feuerwehren Beckeln und Goldenstedt. Nachdem die Einsatzkräfte den Brand größtenteils gelöscht hatten, öffneten sie über die Drehleiter und über Steckleitern das Dach, um an die Glutnester zu gelangen. In gleicher Absicht rückten weitere Trupps ins Innere vor.

Um den Austausch der Atemluftflaschen kümmerte sich der hinzugerufene Gerätewagen „Atemschutz“ der Feuerwehrtechnischen Zentrale. Die Schnelleinsatzgruppe aus Wildeshausen reichte den Einsatzkräften derweil kühle Getränke. Das war auch dringend erforderlich, damit die Brandschützer den bei schwüler Sommerhitze besonders großen Flüssigkeitsverlust kompensieren konnten. Lobend hob Christian Bahrs einen Nachbarn hervor, der ebenfalls Kaltgetränke zur Verfügung gestellt habe. Laut Polizei waren die Löscharbeiten gegen 16 Uhr abgeschlossen.  cb/boh

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