Corona – Leben wie „im Exil“?

Mit langen Bärten symbolisieren Manfred Sander (r.) und Pastor Timo Rucks hier das Leben im Exil.
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Mit langen Bärten symbolisieren Manfred Sander (r.) und Pastor Timo Rucks hier das Leben im Exil.

Harpstedt – Wie ist es eigentlich, im Exil zu leben? Zu dieser Frage, um die sich am Sonntag, 1. November, der moderne 11-Uhr-Baustellengottesdienst mit Moderation, Band und Kinderbetreuung in der Harpstedter Christuskirche dreht, könnte wohl jeder Mitbürger ein paar Takte sagen. „Social Distancing“ ist in Zeiten stark steigender Corona-Infektionszahlen mehr denn je angesagt. „Plötzliche Grenzschließungen zu Risikogebieten und die Trennung von Freunden und Familie kommen dem Gefühl von Menschen im Exil vermutlich recht nahe“, räumt Pastor Timo Rucks ein. „Oder vielleicht doch eher der Schüleraustausch oder die Urlaubsreise ins Ausland? Alles neu und fremd!“, fügt er hinzu. Der Gottesdienst werde Bezug nehmen auf das Volk Israel. „Es wurde vor 2617 Jahren ins Exil nach Babylon verbannt. Das ist die Stadt, um die sich die Mythen nur so ranken – und nach der sich im Übrigen auch die Serie ,Babylon Berlin" benannt hat“, so Rucks. Für das Volk Israel sei die Verbannung „eine Extremsituation“ gewesen. Und mitten in dieser Lage habe es eine spannende Aufgabe bekommen. Mehr dazu im Gottesdienst.

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