KSK Colnrade kann auch bei der Jugend punkten / Neuer kommissarischer „Spieß“

Kameradschaft freut sich über Aufwärtstrend

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Der Vorsitzende der Krieger- und Soldatenkameradschaft Colnrade, Michael Roshop (5.v.r.), konnte Ehrungen für langjährige Vereinstreue und erzielte schießsportliche Erfolge vornehmen. Von links: Holger Höfemann, Gerrit Höfemann, Lena Höger, Karl-Heinz Striethorst, Hans Meinke, Luisa Charlett, Tom Beuke, Jonas Ballandies und Margarete Möller.

Colnrade - Die Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) Colnrade hat mittlerweile 44 Mitglieder in ihren Reihen und erlebt seit einiger Zeit einen Aufwärtstrend. Darüber freute sich am Samstagabend während der Jahreshauptversammlung im Colnrader Gasthaus Schliehe-Diecks der erste Vorsitzende Michael Ros-hop. Sogar bei der Jugend kann die KSK richtig punkten. Mit Lena Höger, Luisa Charlett, Tom Beuke und Jonas Ballandies hat der Verein vier neue Nachwuchsschützen gewinnen können. Diese Verstärkung schlägt sich bereits in schießsportlichen Erfolgen nieder. Beim Samtgemeinde-Jugendpokalschießen errang das Colnrader KSK-Nachwuchsteam unter acht Mannschaften den dritten Platz. Lena Höger wurde sogar Tagesbeste.

„Wir sind wie eine gute Familie, in der jeder zu jedem hält“, sagte Roshop. Und dieser Zusammenhalt schließt natürlich die betagtesten Mitglieder mit ein – wie Hans Meinke, der kürzlich sein 92. Wiegenfest feierte. Er beteiligt sich nach wie vor am Kameradschaftsleben. „Unser Heinz ist immer dabei, wenn es um den Verein geht“, lobte der Vorsitzende. Michael Roshop freute es besonders, dass er Meinke mit einer Nadel für 40-jährige KSK-Treue auszeichnen konnte. Die silberne Nadel für 25 Jahre Mitgliedschaft erhielten die Brüder Holger und Gerrit Höfemann.

Zu Ehren kamen außerdem die neuen Vereinsmeister: Mit 88 Ringen hatte Lena Höger den Titel bei der Jugend errungen, gefolgt von Tom Beuke (81 Ringe). Bei den Damen konnte sich Margarete Möller durchsetzen. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Petra Höger und Marita Charlett. Bei den Herren errang Christian Möller die Vereinsmeisterschaft. Die nachfolgenden Ränge belegten Karl-Heinz Striethorst und Carsten Striethorst.

Als „Spieß“, also als „Mutter der Kompanie“ mit organisatorischen Aufgaben im Zusammenhang mit Veranstaltungen, rückte kommissarisch Christian Möller für Sebastian Möller nach. Die Versammlung ging in lockerer Runde ohne hitzige Debatten über die Bühne und endete mit einem gemeinsamen Schnitzelessen.

jb

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