Cheforganisator Frank Müller äußert sich im Interview zu den Vorbereitungen und zum Programm der „Harpstedt Aktiv“

„Diesmal große Banner als Werbeträger“

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Bei ihm laufen die organisatorischen Fäden zusammen: Frank Müller.

Harpstedt - Von Jürgen Bohlken. Firmen aus der Region, aber auch Einrichtungen und gemeinnützige Vereine wie der HTB, der Verkehrs- und Verschönerungsverein, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft oder die „regioVHS“ stellen sich am Sonnabend, 23., und Sonntag, 24. April, von 11 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt in den Hallen und auf dem Firmengelände von Müller Aluminium im Harpstedter Gewerbegebiet „Amtsacker“ sowie auf der angrenzenden Allensteiner Straße der Öffentlichkeit vor. Zu dieser zweiten Auflage der Messe „Harpstedt Aktiv“ hatunsere Zeitung Frank Müller befragt, den Cheforganisator aus den Reihen der Aktiven Werbegemeinschaft.

Dem Schaukasten auf dem Marktplatz lässt sich entnehmen, wer mitmacht. Wie viele Aussteller sind‘s denn?

Müller: Die Liste ist nicht ganz vollständig. Sie war leider schon gedruckt, als noch zwei oder drei dazu kamen. Mit 72 Ausstellern erreichen wir in etwa wieder die Größenordnung der Messe vom August 2013. Überwiegend mischen hier ansässige Unternehmen mit. Die Zahl der nicht aus der Samtgemeinde Harpstedt kommenden Firmen bewegt sich unter zehn.

Die Allensteiner Straße

wird diesmal als Messe-

schauplatz einbezogen.

Wer postiert sich dort?

Müller: Zwei Autohäuser, ein Aussichtskran der Zimmerei Zawodny und auch die Delmenhorst-Harpstedter Eisenbahn GmbH. „Kombifracht“ kommt mit einem Sattelzug. Darin befindet sich ein Lkw-Fahrsimulator zum Ausprobieren.

Was spielt sich auf dem Betriebsgelände von Müller Aluminium ab?

Müller: Auf der Rasenfläche kriegt die Kinderanimation mit Hüpfburg, Torwandschießen, Mitmachspielen der Jugendpflege, Ponyreiten und dergleichen den nötigen Platz.

Auf wie viele Hallen verteilen sich die Standplätze „unter Dach“?

Müller: Auf drei. Darin können wir insgesamt nahezu 40 Stände unterbringen.

Welches Firmen-Spektrum deckt die Messe ab?

Müller: Von A wie Autohaus bis Z wie Zimmerei ist alles dabei. Auch viele Harpstedter Betriebe, ob nun „Hörstube“ oder „Der kleine Weinladen“, präsentieren sich. „Photogen“ kommt mit seiner Selfie-Box. Die Landessparkasse zu Oldenburg und die Volksbank Wildeshauser Geest stellen wieder aus. Die Oldenburgische Landesbank diesmal hingegen nicht; sie beteiligt sich aber als Sponsor.

Gibt es Mitmachaktionen?

Müller: Die Banken, aber nicht nur sie, werden sicher wieder so etwas organisieren. Was jeder speziell macht, weiß ich noch nicht. Die Avacon bereichert die Messe mit dem von ihr gesponserten großen Bungee-Trampolin von Burkhard Kastens, das die Trampolinspringer bis zu neun Meter in die Höhe katapultiert.

Wie wird die Schau beworben?

Müller: Beim letzten Mal gab‘s Plakatwerbung. Das war verbesserungswürdig. Diesmal platzieren wir große Banner an Bauzäunen, und zwar an Harpstedts Ortseingängen entlang der Durchfahrtsstraßen, zudem bei den Autobahnauffahrten in Groß Ippener und Wildeshausen – sowohl in Richtung Harpstedt als auch in Richtung Delmenhorst. Ein weiteres Banner kommt auf die Rasenfläche an der Zufahrtsstraße zum Gewerbegebiet „Amtsacker“. Ferner gibt es Flyer mit dem Standplan darauf und Plakate in den Geschäften.

Frage: Werden sich auch in Bassum oder Delmenhorst werbewirksame Hinweise auf die Messe finden?

Müller: Wir haben ein paar Firmen aus Bassum und Twistringen dabei, die mit ausstellen. Die bekommen Plakate mit der Bitte, sie in ihren Städten zu verteilen. Besagte Banner werden, so hoffen wir, von vielen Auswärtigen wahrgenommen, die Harpstedt durchfahren oder auf die A1 müssen.

Wer bereitet die Messe vor?

Müller: Die Organisationsleitung haben Martina Hundt und ich in den Händen. Alle anderen Mitglieder aus Vorstand und Planungsausschuss der Aktiven Werbegemeinschaft gehören Teams an, die jeweils Aufgaben zugeteilt bekommen haben. Die einen sind beispielsweise für die Parkplätze zuständig, die anderen etwa für das Marketing.

Steht der Schirmherr fest?

Müller: Noch nicht. Da ist Stefan Wachholder dran.

Die Aktive Werbegemeinschaft hat im Unterschied zu 2013 einen Frühjahrstermin gewählt. Warum?

Müller: Hier auf unserem Gelände ist dann noch ein bisschen weniger los. Unsere Hauptsaison währt von Mitte bis Ende des Jahres. Das Nebeneinander von Geschäftsablauf und Messe war 2013 schon etwas kritisch. Daher diesmal der frühere Termin. Eigentlich hätte die „Harpstedt Aktiv“ alle zwei Jahre über die Bühne gehen sollen. Das klappte aber 2015 wegen unseres Firmenjubiläums nicht. Bis zur nächsten Messe werden wahrscheinlich auch wieder drei Jahre vergehen, weil wir verhindern wollen, dass sich die „Harpstedt Aktiv“ dauerhaft mit dem zweijährigen Rhythmus der „Harpstedter Holzheiztage“ überschneidet.

Steht das musikalische Beiprogramm schon?

Müller: Das wird ähnlich wie beim letzten Mal. Wir haben wieder eine Bühne. Wer genau auftritt, ob die „Ohrwürmer“, der Gospelchor, die „Klosterbachtaler“, die „Prager“ oder wer auch immer, ist noch unklar. Wir wollen mit der Musik nicht zuletzt die hier wohnenden Menschen zum Kommen bewegen.

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