E-Van kommt im Januar oder Februar

Bürgerauto in Kirchseelte: Das Warten lohnt sich

Kirchseelte/Dünsen- Das Bürgerauto kommt auch für die Gemeinde Kirchseelte mit Verspätung, nämlich voraussichtlich im Januar oder Februar 2019. Aber das Warten lohne sich, sagte Bürgermeister Klaus Stark am Donnerstagabend während der Sitzung des gemeindlichen Bau- und Planungsausschusses im „Dreimädelhaus“.

Die Gemeinde Kirchseelte bekomme nun einen Siebensitzer mit E-Antrieb, der statt 24 sogar 40 kW Motorleistung habe, was längere Reichweiten bedeute. Und das „wahrscheinlich sogar zum selben Preis“. Inzwischen sei ein Autohaus gefunden, das die beiden Siebensitzer mit Elektromotor für Kirchseelte und für Dünsen liefern wolle. Im Zuge der ersten Ausschreibung sei das indes nicht gelungen. „Darauf hatte sich keine Firma gemeldet“, erläuterte Stark. 

Für den kommenden Herbst kündigte der Bürgermeister eine Informationsveranstaltung an. Der Hintergrund ist, dass die Gemeinde ehrenamtliche Fahrer finden will. Der Bürgermeister erwähnte noch einmal Sinn und Zweck des Bürgerautos. Eine „Säule“ sei die Vermietung des E-Autos an Vereine und Einzelpersonen „hier aus der Gemeinde“. Stark nannte als Beispiel die Schützen, die vielleicht bei Fahrten zu Pokalschießen den Van als Beförderungsmittel nutzen wollen. 

„Die Hauptsäule aber soll sein, dass ehrenamtliche Fahrer ältere Leute, die selbst nicht mehr fahren können, zum Einkaufen, zum Arzt oder zu Behörden befördern. Die Fahrgäste sollen zu Hause abgeholt und dann auch wieder bis vor die Haustür gebracht werden“, so Stark. boh

Rubriklistenbild: © dpa

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