Abgeordnete kommt nicht mit leeren Händen

Bücherei in Harpstedt erhält 2.025 Euro aus Soforthilfeprogramm

Büchereileiterin Elke Lischkowitz (l.) und ihre Kollegin Hilke Harms (nicht im Bild) freuten sich über die Förderzusage von Astrid Grotelüschen (rechts).
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Büchereileiterin Elke Lischkowitz (l.) und ihre Kollegin Hilke Harms (nicht im Bild) freuten sich über die Förderzusage von Astrid Grotelüschen (rechts).

Harpstedt – „Lesen ist spannend, bildet, fördert die Sprachkompetenz. Und das Beste: Lesen geht immer, auch und gerade in der jetzigen Zeit. Daher ist es umso wichtiger, dass wir die großen und kleinen Büchereien vor Ort unterstützen, damit sie ihr meist kostenloses Angebot erhalten oder sogar ausbauen können“, sagt die hiesige CDU-Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen.

Sie kam dieser Tage nicht mit leeren Händen in die Samtgemeindebibliothek nach Harpstedt, sondern mit einer Förderzusage über immerhin 2 025 Euro für die Einrichtung. Das Geld resultiert aus dem Programm „Vor Ort für Alle“, das Büchereien in ländlichen Räumen Soforthilfe angedeihen lässt.

Bibliotheksleiterin Elke Lischkowitz und Mitarbeiterin Hilke Harms haben natürlich längst einen Verwendungszweck für die vierstellige Summe: Davon würden ein neuer großer Tisch und Bee-Bots (Lernroboter) für die Kinder angeschafft, verrieten sie.

1,5 Millionen Euro im „Topf“

Mit insgesamt 1,5 Millionen Euro fördert das Soforthilfeprogramm Konzepte von Bibliotheken in Kommunen, die bis zu 20. 000 Einwohner haben. „In Harpstedt ist die Ausleihe digitalisiert, also unabhängig von Öffnungszeiten oder Besuchereinschränkungen nutzbar. Das bedeutet für die sehr engagierten Kräfte mehr Zeit, um alternative Angebote wie Bücherkisten, Lesenächte und dergleichen umsetzen zu können. Ich freue mich, dass wir Einrichtungen wie diese hier in Harpstedt dabei unterstützen“, so die Abgeordnete, die dem Bildungsausschuss angehört. Ihr Büro ist via Mail (astrid.grotelueschen@bundestag.de) zu erreichen.

Die Parlamentarierin hofft, „dass in der aktuellen Förderrunde noch mehr Büchereien aus meinem Wahlkreis von den Geldern profitieren werden“. Auf Wunsch hilft sie im Bemühen darum gern weiter. Die Gelder würden „nach erfolgreichem Antrag per Windhundprinzip vergeben“. Es lohne sich also, schnell zu sein.

Die Antragsfrist für die laufende Förderrunde endet am 15. November. Weitere Infos: online: bibliotheksverband.de/dbv/projekte/vor-ort-fuer-alle.html

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