Dünsener Weihnachtsmarkt überzeugt mit Leckereien, Kunsthandwerk und Programm

Budenzauber lockt Scharen

Trauten sich auf die Bühne und unterhielten die Besucher: die Mädchen und Jungen des Dünsener Kindergartens „Spielinsel“. Fotos: Rottmann

Dünsen - Von Anja Rottmann. Scharen von Besuchern zog es am Samstagnachmittag auf den Weihnachtsmarkt bei der Zufluchtskirche in Dünsen. Neben dem Heimatverein („Wir – dat Dörp Dünsen“), der diesmal für die Organisation zuständig war, trugen der Sport-Club und der Schützenverein mit ansprechenden Ständen zum Gelingen bei. Acht weitere private Aussteller sorgten mit ihren sowohl kulinarischen als auch handwerklichen Angeboten für Budenzauber. Als Renner entpuppten sich Heißgetränke wie Glühwein, Kinderpunsch, Feuerzangenbowle und Apfelsaft mit Calvados. Deftiger Burgunderbraten im Roggenbrötchen mit bayrischem Krautsalat, Bratwurst und Pommes sowie heiße Hühnersuppe und Knipp verwöhnten die Gaumen.

Die älteren Kinder übten sich im Dosenwerfen oder backten selber Stockbrot. Mit weihnachtlichen Liedern begeisterten die Mädchen und Jungen des Dünsener Kindergartens „Spielinsel“ die Besucher. Im Anschluss machte der Nikolaus seine Aufwartung und brachte mit seinen Süßigkeiten die Augen der jüngsten Besucher zum Leuchten. Den Part des Mannes mit dem Rauschebart übernimmt bereits seit vielen Jahren Jürgen Mello. Adventsstimmung verbreiteten die Dünsener Gruppe „Graffiti“, das „Karmaduo“ sowie die Harpstedter „Prager“.

Vogelhäuser, diverse Holzarbeiten, Dekoartikel, Mützen und Loopschals sowie verschiedenste Honigvarianten und selbst gemachte Marmeladensorten wechselten einen Tag vor dem ersten Advent zuhauf die Besitzer. Walter Köhler aus Hude bot Holzarbeiten an – ins Auge fielen dabei besonders die Laubsägearbeiten sowie eine große Eichenstehle mit Beleuchtung. Michaela Hiller aus Hatterwüsting verkaufte gemeinsam mit ihrer Familie Überraschungspakete an Alt und Jung.

Am Stand der Dünsener Firma „Conditorei Christiansen“ lief einem schon beim bloßen Hinsehen das Wasser im Mund zusammen: Königsberger Marzipan in verschiedenen Varianten lud zum Naschen und Kaufen ein. Die beiden Konditoren, deren Familien gebürtig aus Ostpreußen stammen, stellen jedes Jahr zur Adventszeit diese individuelle Köstlichkeit her. Dabei wird die Marzipanrohmasse in offenen Kupferkesseln abgeröstet. Dadurch erhält das Marzipan sein besonderes Aroma.

Begleitend zum Budenzauber konnten sich die Besucher in der Zufluchtskirche an einem Kuchenbüfett stärken. In diesem Jahr drehten die Kleinen erstmalig in einer „Eisenbahn“ ihre Runden – diese ersetzte das bisher gewohnte Kinderkarussell. Der große Tannenbaum auf dem Platz war von den Kindergarten-Kindern hübsch geschmückt worden. „Der Baum wurde von einem Harpstedter gespendet“, erklärte Bürgermeister Hartmut Post.

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