Messerstecherei in Harpstedt

Angreifer bleibt in Haft

Harpstedt - Es bleibt dabei: Der Asylsuchende aus Afrika, der im August 2015 einen anderen Flüchtling gegenüber dem Harpstedter Bahnhof mit Messerstichen lebensgefährlich verletzt hat, muss für zehn Jahre hinter Gitter.

Das entsprechende Urteil der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Oldenburg ist nun rechtskräftig. Die Revision des zur Tatzeit 31-jährigen Angeklagten hat der Bundesgerichtshof am 9. August mit einem einstimmigen Beschluss als unbegründet verworfen (Az. 3 StR 223/16).

Nach Überzeugung der Schwurgerichtskammer hatte sich der Angeklagte wegen eines Streits, in dem es unter anderem um Geldschulden ging, im Umfeld der Bushaltestelle beim Bahnhof in Harpstedt auf die Lauer gelegt. Als sein „Opfer“ die Stelle mit dem Fahrrad passierte, soll er aus seinem Versteck gesprungen sein und dem damals 23-Jährigen in Tötungsabsicht ein Messer von hinten in den Rücken gerammt und danach weitere Male auf ihn eingestochen haben.

Der Geschädigte erlitt lebensbedrohliche Schnitt- und Stichwunden an Oberschenkel, Kopf und Schulter und verlor viel Blut. Erst dem Auftauchen einer Passantin war es zu verdanken, dass der Angeklagte sein Tötungsvorhaben als gescheitert ansah und die Flucht ergriff. Kurz darauf wurde er festgenommen. Eine Notoperation rettete dem Verletzten das Leben.

Rubriklistenbild: © dpa

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