Feuerwehrübung bei „Kombifracht“ in Groß Ippener

Betriebsgelände abgeriegelt – Hydrant zugeparkt

Die Freiwillige Feuerwehr Groß Ippener probte bei der Spedition „Kombifracht“ den Ernstfall: Laut „Drehbuch“ für die Übung brannte ein mit Toilettenpapier beladener Sattelauflieger.

Groß Ippener - Toilettenpapier brennt wie Zunder. Steht es auf einem Sattelauflieger in Flammen und befindet sich der Laster wiederum auf einem abgeriegelten Firmengelände, ist beherztes Handeln seitens der Brandschützer geboten.

Ein Bolzenschneider leistete wertvolle Dienste beim Knacken des Schlosses am Eingangstor.

Mit eben diesem „Drehbuch“ sah sich kürzlich die Freiwillige Feuerwehr Groß Ippener konfrontiert. Sie absolvierte im Rahmen ihres regulären Dienstes eine Übung auf dem Gelände der Spedition „Kombifracht“ im Industriegebiet an der A1. Zunächst mussten die Feuerwehrleute das Schloss am Eingangstor knacken, um überhaupt zum angenommenen Brandherd vordringen zu können. Ein Bolzenschneider leistete hier wertvolle Dienste.

Im weiteren Verlauf versuchten Feuerwehrleute, unter Atemschutz den Auflieger mit dem Angriffsschlauch des Tanklöschfahrzeuges zu löschen und obendrein den Lkw zu kühlen. Bei der Herstellung einer Wasserversorgung von einem Hydranten auf der Rudolf-Diesel-Straße, die Schlauchbrücken über die Fahrbahn erforderte, tat sich ein zusätzliches Problem auf: Ein Hindernis in Form eines Autos musste wegbewegt werden. Die Brandschützer verlegten mehrere Längen B-Schlauch. Mit C-Strahlrohren rückten sie dem „Feuer“ schließlich zuleibe.

Nach der Übung vergewisserten sie sich, ob der Wasserstrahl des Werfers bis auf das Hallendach reicht, um auf den Eventualfall vorbereitet zu sein. Das Ergebnis beruhigte die Kameraden: „Das reicht“, hieß es. Abschließend demonstrierte ein Mitarbeiter der Spedition das richtige Öffnen der Plane am Lkw. An dem Dienst nahmen 20 Feuerwehrleute teil.

eb

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