Nachwuchs freut sich über Spenden

Bescherung in der Kinderfeuerwehr Harpstedt

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Im Beisein der Betreuerinnen sowie des jungen Brandschützernachwuchses und im Namen der Kinderfeuerwehr dankte Kristina Sander (links) den Spendern, allen voran Rainer Windhusen (2.v.l.), für die großzügige Unterstützung.

Harpstedt - Von Jürgen Bohlken. Die Bescherung kommt ausgesprochen früh. Diesen Eindruck konnten am Mittwochabend die Jungen und Mädchen sowie die Betreuerinnen der Kinderfeuerwehr für die Samtgemeinde gewinnen. Gut elf Wochen vor Weihnachten überhäuften großzügige Unterstützer sie geradezu mit Geld und nützlichen Geschenken.

Die Kleinen arbeiteten im Harpstedter Feuerwehrhaus gerade mit Stiften an Entwürfen für ein Kinderfeuerwehr-Logo, als die Spender nacheinander hereinschneiten.

Andreas Wennmann, Bezirksmeister bei der EWE Netz, und Christian Schmidt, Montagemeister bei der EWE, kamen mit einem Karton voller Warnwesten, damit, wie beide bemerkten, „die Kinder auch in der Dämmerung gesehen werden, wenn sie unterwegs sind“. Außerdem umfasste die EWE-Spende Fahrradsattelschoner und Rücksäcke mit der Aufschrift „Ich bin ein Verkehrsfuchs“. Christina Bitter, Filialleiterin der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) in Harpstedt, brachte die Augen der Kiddies mit Buntstiften, Zeichenblöcken und Schreibunterlagen zum Leuchten. Das größte Geschenk aber bereitete Rainer Windhusen der Gruppe. Mit 500 Euro unterstützte er die Kinderfeuerwehr. 

Das Geld stammt aus den Überschüssen des von ihm jüngst organisierten Konzerts der Simon and Garfunkel Revival Band. Windhusen ist ein Fan der Erfurter Tribute-Combo, die wiederholt auf seine Initiative hin im Harpstedter Koems-Saal auf der Bühne stand. Er übernimmt als Veranstalter der Gastspiele stets das finanzielle Risiko, möchte aber nichts an den Events verdienen. Und so stiftet er jeweils die gesamten Überschüsse, in diesem Jahr insgesamt satte 1.100 Euro, für gemeinnützige Zwecke. „Ich finde es ganz wichtig, dass die Feuerwehr Nachwuchs rekrutiert“, begründete er seine Entscheidung, die größte von insgesamt drei Einzelspenden der Kinderfeuerwehr zukommen zu lassen. Die wiederum hat durchaus Verwendung für die „Starthilfe“. „Wir werden wohl weitere T-Shirts oder Pullover anschaffen. Wir benötigen zudem Materialien, um die Kinder sinnvoll zu beschäftigen – von Bällen bis hin zu einem überdimensionalen Jenga-Spiel oder dergleichen. Für Sommer 2018 planen wir einen Ausflug. Auch dafür können wir Geld gebrauchen“, verriet Kinderfeuerwehrwartin Kristina Sander.

Bei der Namensfindung für die Kinderfeuerwehr ist die Gruppe ein gutes Stück vorangekommen. Diverse Vorschläge sind aussortiert worden; sechs kamen in die engere Wahl: „Löschzwerge“, „Feurige Minihelden“, „Feuerteufel“, „Kleine Hydranten“, „Der rote Blitz“ und „Feuerfüchse“. „Auf einen dieser Namen werden wir uns voraussichtlich bei unserem nächsten Treffen festlegen“, kündigte Kristina Sander an.

28 Mädchen und Jungen machen mit in der Kinderfeuerwehr. 19 davon wohnten der Spendenübergabe bei.

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