Behinderteneinrichtung Albertushof würdigt langjähriges Engagement

„Berufung statt nur Beruf“

Blumensträuße wechselten während der Feierstunde die Besitzer.

Groß Ippener - Die Arbeit mit Menschen, die eine geistige Beeinträchtigung haben, verlangt Einfühlungsvermögen, Teamgeist und Flexibilität.

„Manchmal wird man ganz schön gefordert, aber zum Ausgleich gibt es viel emotionale Wärme zurück“, weiß Susanne Jaekel, Einrichtungsleiterin des Albertushofes. Die gemeinnützige Einrichtung inmitten der Wildeshauser Geest, die in Groß Ippener an der Grenze zur Stadt Delmenhorst liegt, gilt als familiärer Ort. Die dort lebenden Menschen mit Behinderung erhalten in den Bereichen stationäres, Kurzzeit- und ambulant betreutes Wohnen, Tagesförderstätte und Seniorentagesstätte individuelle Begleitung sowie bedarfsgerechte Hilfen. Dabei deckt der Albertushof eine große Altersspanne ab – von der gerade erreichten Volljährigkeit bis in den Herbst und Winter des Lebens hinein.

„Die Arbeit in der Behindertenhilfe ist mehr als nur ein Job, weil man sich selbst als ganzen Menschen einbringt“, sagt Jaekel. Umso wichtiger sei „die Anerkennung der Leistungen, die unser Fachpersonal täglich erbringt“, fügt sie hinzu. Eine besondere Würdigung im Rahmen eines festlichen Frühstücks haben kürzlich gleich sechs langjährige Mitarbeiterinnen erfahren: Maren Grape und Silvia Hirneiß engagieren sich beide seit 30 Jahren im Bereich Wohnen auf dem Albertushof. Sabine Uhlmann unterstützt seit 25 Jahren das Küchenteam. Hinter Tanja Monczka aus dem Wirtschaftsdienst Reinigung, Susanne Dufaux und Kerstin Scheffler, beide im Bereich Wohnen tätig, liegt jeweils ein Jahrzehnt Arbeit auf dem und für den Albertushof.

Im November kommen alle sechs Mitarbeiterinnen in den Genuss einer weiteren Anerkennung. Dann ehrt die Waldheim-Gruppe, zu der auch der Albertushof gehört, ihre Jubilare. - eb

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