Bekannte Schauspielerin Julia Schuster wirkt in Ensemble mit / Hochkarätiger Ersatz für ausgefallenes „Kruisko“-Konzert

Trio mit prominenter Frontfrau: „Pink Parte“

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Bekannt aus Film und Fernsehen: Maria Schuster, sowohl Schauspielerin als auch Sängerin.

Harpstedt - Von Jürgen Bohlken. „Kruisko“ kommt – wie gestern kurz berichtet – am Donnerstag, 17. März, nicht ins „Liberty‘s“ nach Harpstedt, um dort ein Konzert mit Stücken der Hamburger Songschreiberlegende Nils Koppruch († 10. Oktober 2012) bei freiem Eintritt zu geben. Stattdessen können die Fans der Reihe „Kultur am Donnerstag“ und alle, die‘s werden wollen, dort ab 20 Uhr „Pink Parte“ erleben, ein Trio mit Maria Schuster als prominenter Frontfrau.

Es gibt übrigens eine Verbindung zu dem „aus gesundheitlichen Gründen“ abgesagten Act: Roman Vincente von „Pink Parte“ gehört als Schlagzeuger und Percussionist zu den „17 Hippies“ – wie „Kruisko“, den er gern auf dessen Solo-Ausflügen begleitet. Judith Retzlik, im Trio die Dritte im Bunde, hat sich indes als Geigerin und Multi-Instrumentalistin im „Hai La Hora Orchestra“ sowie bei „The Loafin Heroes“ und „Schnaps im Silbersee“ einen Namen gemacht. Sie baut ihre Instrumente selbst. Die „Pink Parte“-Mitglieder führte die gemeinsame „Lust am Experimentieren“ zusammen. Musikalisch lässt sich das Ensemble durchaus nicht ganz leicht einordnen. Das Trio spielt eigene Interpretationen rumänischer Folklore ebenso wie französischen Chanson und deutsche Popmusik. Zwei Gitarren, eine Geige und zum Teil dreistimmiger Gesang ergeben in der Summe ein sehr stimmiges Klangbild.

Maria Schuster, auch Frontfrau der Frauenrockband „eine tochter“, hat es als Schauspielerin in vielen Fernseh- und Kinoproduktionen zu einiger Popularität gebracht. Serienfans kennen sie aus „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, „Soko Wismar“, „Wolffs Revier“, „Ein starkes Team“ oder „Großstadtrevier“. Cineasten ist sie aus Spielfilmen wie „Antikörper“ oder dem internationalen Kevin-Spacey-Streifen „Beyond the sea“ in der Rolle der Bobbie Flirt ein Begriff. Seit zwei Jahren macht die attraktive Künstlerin überdies als Sängerin im Transgender-Rockmusical „Hedwig And The Angry Inch“ eine gute Figur. Zu begehrten Preisen, die sie im Verlauf ihres Schaffens verliehen bekam, zählten die Goldene Stimmgabel (2002) oder auch der (Publikums-)Preis der Stadt Bozen für die Verkörperung der Claudia Herrschmann in dem österreichischen Kinofilm „Kleine Fische“ unter der Regie von Marco Antoniazzi (2010).

Der Veranstalter verspricht mit Blick auf das „Kultur am Donnerstag“-Konzert einen „abwechslungsreichen internationalen Abend“.

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