Arbeitsjubiläen dreier Kita-Kolleginnen

Seit 25 Jahren arbeiten sie Seite an Seite

Drei Arbeitsjubiläen würdigten der neue Samtgemeindebürgermeister Yves Nagel und Ulrike Kruse aus dem Personalrat: Sigrid Sulecki, Heidi Kolweyh und Anke Barg (v.l.) gehören seit 1996 zum Team des damals, vor 25 Jahren, in Betrieb genommenen Kindergartens „Rappelkiste“ in Beckeln. Hinter Sigrid Sulecki liegen sogar schon insgesamt 40 Jahre im öffentlichen Dienst.
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Drei Arbeitsjubiläen würdigten der neue Samtgemeindebürgermeister Yves Nagel und Ulrike Kruse aus dem Personalrat: Sigrid Sulecki, Heidi Kolweyh und Anke Barg (v.l.) gehören seit 1996 zum Team des damals, vor 25 Jahren, in Betrieb genommenen Kindergartens „Rappelkiste“ in Beckeln. Hinter Sigrid Sulecki liegen sogar schon insgesamt 40 Jahre im öffentlichen Dienst.

Beckeln/Harpstedt – In einer ungewohnten Rolle fand sich Yves Nagel wenige Tage nach seinem Amtsantritt als Samtgemeindebürgermeister wieder: Er ehrte in der Harpstedter Begegnungsstätte mit Erzieherin Heidi Kolweyh (59), Kinderpflegerin Sigrid Sulecki (58) und Raumpflegerin Anke Barg (60) drei Arbeitsjubilarinnen, die seit 25 Jahren zum Team der „Rappelkiste“ gehören.

So heißt der 1996 in Betrieb genommene Kindergarten in Beckeln.

Für Yves Nagel war es trotz seiner langjährigen Tätigkeit in der Bremer Verwaltung eine Premiere, unentbehrliche personelle Stützen mit Anerkennung und Blumen zu bedenken. Ulrike Kruse unterstützte ihn dabei; von ihrer Seite gab’s ebenfalls Blümchen – im Namen des Personalrates.

Der Bürgermeister überreichte Dankesurkunden mit Rahmen in zweierlei Farben; die silbernen waren für Heidi Kolwey und Anke Barg bestimmt. Die Urkunde mit goldenem Rahmen ging an Sigrid Sulecki. Warum? Weil hinter ihr schon insgesamt 40 Jahre im öffentlichen Dienst liegen. Ehe die heute 58-Jährige in Beckeln anfing, hatte sie 15 Jahre („klasse Jahre“) in der Heiligenroder Kita gearbeitet; dazu gehörte damals auch ein Hort. Sie wäre dieser Einrichtung gern treu geblieben, hätte sich die Stelle in Beckeln nicht sehr viel besser mit ihren persönlichen Lebensumständen vereinbaren lassen, gab die Harpstedterin zu verstehen.

Aktive Bemühungen um Personal

Heidi Kolweyh, Einrichtungsleiterin der „Rappelkiste“, kommt ebenfalls auf insgesamt fast 40 Berufsjahre, aber nicht durchweg im öffentlichen Dienst: Etwa zehn Jahre lang stand sie bei der evangelischen Kirche in Lohn und Brot, damals in einem Oldenburger Kindergarten im Stadtteil Bloherfelde (hinzu kam eine kürzere Tätigkeit in der offenen Jugendarbeit in Ohmstede). Die Samtgemeinde stellte sie zunächst als Springerin ein, ehe sie die verantwortungsvolle Aufgabe in der Beckelner Kita übernahm. Von Anfang an oblag ihr dort die Einrichtungsleitung. Ebenfalls seit 25 Jahren steht ihr Sigrid Sulecki als Zweitkraft zur Seite, und genauso lange sorgt Anke Barg für die Sauberkeit in der Kita. Die Samtgemeinde Harpstedt hatte sich vor Inbetriebnahme der „Rappelkiste“ sehr aktiv um Personal bemüht.

Wir sind sehr vorsichtig im Umgang mit der Coronasituation. Wir wägen ab, was möglich ist und was nicht.“

Heidi Kolweyh

Die Anfänge der dezentralen Kita sind allen Jubilarinnen im Gedächtnis geblieben. Weil sich seinerzeit die Fertigstellung des Neubaus hinzog, musste der Kindergarten für fast drei Monate übergangsweise in der Beckelner Schützenhalle, dem heutigen Dorfgemeinschaftshaus, einquartiert werden. Das sei trotzdem eine schöne Zeit gewesen, urteilte Sigrid Sulecki rückblickend.

Seit zwölf Jahren „integrativ“

Den früheren Spielkreis mit je drei Betreuungsstunden an zwei Wochentagen haben die in Beckeln und Harpstedt lebenden Arbeitsjubilarinnen nicht vergessen. Mit der Umwandlung in einen Integrationskindergarten vor zwölf Jahren ging eine nötige personelle Verstärkung einher. Als Heilpädagogin hat Karin Botthoff inzwischen Tanja Mahlstedt in der Kita abgelöst. Von den 18 Plätzen, 14 für Regel- und vier für Integrationskinder, sind aktuell 17 belegt.

Die Pandemie ging an der „Rappelkiste“ nicht spurlos vorüber. Während des ersten Lockdowns verblieben gerade mal vier Kinder in der Notbetreuung; in der zweiten Shutdownphase durften es hingegen 13 sein. „Wir sind sehr vorsichtig im Umgang mit der Coronasituation. Wir wägen ab, was möglich ist und was nicht“, so Heidi Kolweyh. Das Team der „Rappelkiste freut sich nun auf den 11. November. Dann nämlich gibt mit einem Laternelaufen nach einer gefühlten halben Ewigkeit erstmals wieder eine Veranstaltung unter Einbindung der Elternschaft, mal abgesehen von einem zwischenzeitlichen Besuch des „ButscherWerks“.

Der Feierstunde wohnten auch Fachbereichsleiterin Edda Masemann und ihr Kollege Andre Mutke aus der Verwaltung bei.

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