Bebilderter Vortrag über den Klosterbach mit Videosequenzen im Kirchseelter Dorfgemeinschaftshaus kommt bei Besuchern sehr gut an

Gut 80 Interessierte erfahren mehr über das Gewässer vor ihrer Haustür

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Eine Amsel beim Verzehr von Vogelbeeren – diverse Nahaufnahmen von Tieren weckten großes Interesse bei den Besuchern.

Kirchseelte - Menschen, die mehr über das Fließgewässer „vor ihrer Haustür“, den Klosterbach, erfahren wollten, haben dieser Tage in großer Zahl eine Veranstaltung des Vereins „Dorf und Natur“ im Kirchseelter Dorfgemeinschaftshaus besucht. Mehr als 80 Interessierte begrüßte der Vorsitzende Helmut Niehaus. Über die ausgezeichnete Resonanz freuten sich auch Angelika und Reinhard Rambusch sowie deren Folkloretanzgruppe; sie hatten die Organisation der Veranstaltung übernommen. „Was liegt beim Reisen näher als die Ferne?“ Auf diesen Ausspruch des deutschen Aphoristikers Werner Mitsch nahm Reinhard Rambusch zu Beginn seines Vortrags Bezug. Tatsächlich führe das Fremde, das Unbekannte, dazu, dass die unmittelbare, heimatliche Umgebung oft weiter entfernt sei als ausgewählte Reiseziele.

Schon in der von den Rambuschs erstellten Dorfchronik von Kirchseelte nimmt der Klosterbach zwischen Bassum und Heiligenrode einen größeren Abschnitt in Anspruch. Dies sei ausschlaggebend dafür gewesen, auch die anderen Teile des Gewässers einmal genauer unter die Lupe zu nehmen, verriet das Ehepaar. In den vergangenen drei Jahren haben Angelika und Reinhard Rambusch immer wieder im Zuge von Radtouren das Klosterbachtal vom Geestmoor bei Scholen in der Samtgemeinde Schwaförden bis nach Strom, einem Stadtteil von Bremen, erkundet. An dem Ergebnis in Form eines vertonten Bildervortrags mit kurzen Videosequenzen und Informationen zu den Sehenswürdigkeiten der Dörfer und Städte, ihren Geschichten und ihren Besonderheiten ließen sie nun die interessierte Öffentlichkeit teilhaben. Bilder, insbesondere aus den Naturschutzgebieten Geestmoor-Klosterbachtal und der Ochtumniederung in Brokhuchting, veranschaulichten die Vielfalt der Flora und Fauna. Besonders interessant fanden die Besucher etliche Nahaufnahmen von Tieren und Pflanzen. Auch praktische Tipps, wie sich das Gebiet mit dem Fahrrad abseits der Hauptverkehrsstraßen erkunden lässt, hatten die Rambuschs in den Vortrag eingearbeitet.

Mit viel Applaus zollten die Besucher ihnen Respekt für ihre Arbeit. Dieser Vortrag, so lautete die einhellige Meinung, müsse auch in den anderen Orten, die längs des Klosterbaches liegen, gehalten werden, denn er zeige eindrucksvoll, „wie schön es in unserer unmittelbaren Umgebung ist“. Aus Bassum und Varrel angereiste Interessierte knüpften diesbezüglich sogar schon erste Kontakte zu den Vortragenden.

eb

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