Himmelsthür realisiert zunächst andere Projekte

Baustart nun doch später

Harpstedt - Da hat sich die „Aktion Mensch“ wohl ein bisschen zu weit aus dem Fenster gelehnt, als sie im Zusammenhang mit der Nachricht von der Bezuschussung des Harpstedter Wohnprojektes der Diakonie Himmels-thür vermeldete, der geplante Neubau an der Mullstraße solle schon im Sommer 2017 bezugsfertig sein.

Tatsächlich werden zunächst andere Bauvorhaben an der Friedens- und der Amundsenstraße in Delmenhorst abgearbeitet. Das vermeldete gestern Barbara Wündisch-Konz, bei der Himmelsthür zuständig für Öffentlichkeitarbeit und Freiwilligenmanagement. Der Wohngebäudekomplex in Harpstedt mit 24 Plätzen für geistig oder mehrfach behinderte Menschen mit vorwiegend hohem Unterstützungsbedarf sei noch „in der Pipeline“. In diesem Jahr werde der erste Spatenstich nicht mehr getan. Ein Baubeginn im kommenden Jahr liege im Bereich des Möglichen.

„Es ist einfach so, dass wir nicht alle drei Pojekte, die beiden in Delmenhorst und das in Harpstedt, auf einmal abarbeiten können. Das würden wir im Übrigen mit unseren personellen Ressourcen gar nicht schaffen“, so Wündisch-Konz. Hinzu kommt die finanzielle Herausforderung. Die ist auch mit Blick auf das Harpstedter Projekt sehr beachtlich. Die Kosten sollen bei 2,16 Millionen Euro liegen. 250.000 Euro erhält die Himmelsthür, wie berichtet, von der „Aktion Mensch“. Außerdem sollen 2000.00 Euro seitens des Diakonischen Werkes in Niedersachsen fließen. 

boh

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