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Run auf Barjenbrucher Essgarten, weniger Publikum im Ippener Skulpturenpark

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Von: Holger Rinne

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Nahezu überrannt von den vielen Essgarten-Besuchern: Angelika Stelter, Malou und Nils Furch (von links).
Nahezu überrannt von den vielen Essgarten-Besuchern: Angelika Stelter, Malou und Nils Furch (von links). © Rinne

Barjenbruch/Groß Ippener – Der Essgarten in Barjenbruch hat am Maifeiertag einen regen Zulauf erlebt. Verhaltener fiel die Resonanz auf den siebten „Geburtstag“ von Franz Robert Cziesliks Skulpturenpark in Groß Ippener aus.

Zum Saisonstart im Essgarten unter den neuen Betreibern Angelika Stelter, Malou und Nils Furch erwartete die Gäste vor und in der gläsernen Orangerie ein gastronomisches Angebot mit süßen und herzhaften Snacks aus der Waldgartenküche sowie Heiß- und Kaltgetränken. Neben der Streuobstwiese mit blühenden Obstbäumen unterhielt Sammin‘ Jam die Gäste mit seiner Gitarre.

Fast schon überrannt

Die Gastgeber sahen sich vom Ansturm der Maiausflügler nahezu überrannt. „Es müssen mehr als 200 sein“, antwortete Angelika Stelter auf die Frage, wie viele Gäste schon auf dem 1,2 Hektar großen Gelände gewesen seien. Denn genau diese Anzahl an Kuchenstücken lag für den erwarteten Nachmittagsansturm parat. Bereits um 14.30 Uhr war davon nichts mehr übrig. „Das ist eine bombastische Anlage“, kommentierte Matthias Klump aus Wildeshausen die Kombination aus Orangerie und Essgarten. Seine Frau Daniela kann sich gut vorstellen, auf dem Gelände Geburtstage zu feiern. Beide kennen den Essgarten noch aus Zeiten des vormaligen Betreibers Frits Deemter und sehen ihn auch nach dem Eigentümerwechsel in guten Händen.

Gastgeber Franz Robert Czieslik dankte den „Landstreichern“ um Ute Klitte (rechts) für ihre Mitwirkung.
Gastgeber Franz Robert Czieslik dankte den „Landstreichern“ um Ute Klitte (rechts) für ihre Mitwirkung. © Rinne

Musizierende „Landstreicher“

Bildhauer und Kolumnist Franz Robert Czieslik hatte sich indes ein größeres Interesse zur Wiedereröffnung seines Skulpturenparks in Groß Ippener gewünscht. Das Programm bot durchaus Abwechslung. Zu zwei Führungen gesellte sich Musik der „Landstreicher“ in Form eines bunten Straußes aus Klassik, Jazz, Pop und Frühlingsmelodien. Die Leiterin des Streichquintetts, Ute Klitte, hatte das Konzert als öffentliche Probe angekündigt. Grund: Das Ensemble, bestehend aus drei Violinen (Ute Klitte, Clara Meyer-Nicolaus und Emma Maurer), einer Viola (Dhana Lange) sowie einem Violoncello (Jana Gärtner) hatte in dieser Besetzung noch nie zuvor zusammen musiziert.

Die Qualität der Darbietungen litt darunter aber kein bisschen. Das Quintett sorgte für einhellige Begeisterung bei den Gästen, deren Anzahl im Laufe des Nachmittags immerhin kontinuierlich wuchs. Zusätzlich würzte Czieslik den Nachmittag mit literarischen Einlagen von der Kanzel.  

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