An der Burgstraße entsteht eine neue Fußgängerampel

Aus alt mach neu

Eine neue Fußgängerbedarfsanlage entsteht im Moment an der Burgstraße in Harpstedt. Die Arbeiten übernimmt die Firma Stührenberg aus Detmold.
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Eine neue Fußgängerbedarfsanlage entsteht im Moment an der Burgstraße in Harpstedt. Die Arbeiten übernimmt die Firma Stührenberg aus Detmold.

Harpstedt – Aus alt mach neu: Ein Minibagger steht an der Harpstedter Burgstraße auf Höhe von Uwes Café, mehrere Männer in knallorangefarbenen Anzügen sind dort am Werkeln, denn zurzeit entsteht an der Straße eine neue Fußgängerbedarfsanlage.

Die alte sei in die Jahre gekommen, sagt Stefan Möhlmann auf Nachfrage. Er arbeitet bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Oldenburg, die dafür zuständig ist. Und wieso nicht die Samtgemeinde? „Die Burgstraße ist eine Landesstraße. Deswegen ist es eine Maßnahme der Niedersächsischen Landesbehörde“, erklärt er.

Die alte Anlage wurde im Jahr 1978 errichtet. „Das ist schon ziemlich alt.“ Die neue Ampelanlage wird mit LED-Technik – „das Stichwort ist Energiesparsamkeit“ – sowie Blindenakustik ausgestattet. Die Masten und die Verkabelung werden ebenfalls erneuert.

„Wir sind beständig dabei, die ältesten Ampelanlagen rauszupicken. Die sind dran vom Alter her. Die Technik ist irgendwann auch durch“, so Möhlmann. Der Schnitt liege da bei 25 Jahren. „Das ist momentan unsere älteste Anlage im Geschäftsbereich Oldenburg.“ Bei alten Anlagen müsse immer mal wieder etwas ausgetauscht oder erneuert werden. „Wir haben dann erst mal längerfristig Ruhe. 20 bis 25 Jahre hält die Ampel auf jeden Fall.“

Die Firma Stührenberg aus Detmold übernimmt die Arbeiten. Am Mittwochmittag war Alexander Epp dort mit zwei Kollegen zugange. Vergangene Woche hatten sie die Baustelle vorbereitet sowie eine mobile Bedarfsampel für Fußgänger aufgestellt. Montag hatten sie offiziell mit den Arbeiten begonnen. Am Mittwoch betonierten sie den ersten Ampelmast – aus Wildeshausen kommend auf der rechten Seite – ein. „Ich denke, dass wir heute auch den zweiten Mast anbringen“, sagt Epp. Dann kommen die Signalanlagen an die Maste. Zudem wird die neue Ampelanlage mit sogenannten Peitschen ausgestattet, also mit einem Signal für Lkw-Fahrer. So können sie schon aus der Entfernung sehen, wenn sie rot haben. „Vorher war das nicht da“, so Epp.

Die Anlage soll, wenn alles nach Plan läuft, in der nächsten Woche in Betrieb gehen. „Es ist auch mit der Jahreszeit und Witterung verbunden. Es kann schneller gehen, es kann aber auch länger dauern“, sagt Möhlmann. Und wie viel kostet das Ganze? Die Gesamtkosten liegen brutto bei etwa 30 000 Euro, die das Land Niedersachsen übernimmt, informiert er.  lat

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