Aufträge für einige Gewerke vergeben / Arbeiten beginnen in den Herbstferien

Schul-Westfassade wird in Abschnitten erneuert

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Die abschnittweise Erneuerung der Westfassade wird sich länger hinziehen – wohl bis Februar 2016, sofern witterungsbedingte Verzögerungen ausbleiben. Archivfoto: Bohlken

Harpstedt - Von Jürgen Bohlken. In den Herbstferien soll an der Oberschule Harpstedt die Erneuerung der Westfassade beginnen. Die Aufträge für die Roh- und Metallbauarbeiten sind bereits –nach vorangegangener Ausschreibung und Prüfung durch das Rechnungsprüfungsamt des Landkreises – erteilt worden. Die Angebotssummen lägen „etwas unter dem Rahmen der Kostenschätzung“, teilt Samtgemeindebürgermeister Herwig Wöbse mit.

Mit den Firmen werde jetzt der genaue Umsetzungszeitplan abgestimmt. Die Arbeiten würden in Abschnitten ausgeführt. Die Maßnahme könne bis Februar 2016 andauern, sofern es zu keinen witterungsbedingten Verzögerungen komme, so der Verwaltungschef.

Der SGA sprach sich außerdem dafür aus, die Gemeindeverbindungsstraße (GVS) Nr. 18, den „Salzweg“, zwischen Wohlde/Mahlstedt und Simmerhausen auszubauen. Das soll allerdings nur geschehen, wenn Fördermittel aus dem neuen ZILE-Programm bewilligt werden. Die Verwaltung hat einen Zuschussantrag auf den Weg gebracht – übrigens gerade noch rechtzeitig, denn die Antragsfrist endet mit dem heutigen Tag. Da die für den ländlichen Wegebau in Niedersachsen zur Verfügung stehenden Mittel begrenzt seien, so Wöbse, rechnet sich der Samtgemeindebürgermeister keine allzu großen Chancen auf Geld aus „ZILE“ aus. Von allen GVS mit „schlechterem Bauzustand“ habe der „Salzweg“ allerdings noch die „besten Aussichten auf eine Förderung“. Die geschätzten Bau- und Planungskosten könnten sich nach Einschätzung der Verwaltung „auf bis zu 450000 Euro“ belaufen, und ein möglicher Zuschuss würde bis zu 53 Prozent der Aufwendungen decken.

Ein weiterer Beschluss des SGA sieht die Einstellung eines zusätzlichen Hausmeisters vor. Diese Kraft soll sich hauptsächlich um die Einrichtung und laufende Betreuung der Wohnstandorte für Flüchtlinge kümmern. „Hier wird es eine deutliche Steigerung der angemieteten Objekte geben“, erläutert Wöbse. „Die dezentralen Standorte werden sich dabei auf das ganze Samtgemeindegebiet verteilen.“ Die Stellenausschreibung läuft bereits.

Der Verwaltungschef berichtet außerdem, die

Auslegung in Sachen

Windkraft läuft

Schaffung weiterer Krippenplätze sei vonnöten, um den Bedarf zu decken. Mit diesem Thema werde sich am 13. Oktober der Sozialausschuss beschäftigen. Vorbereitend habe darüber der SGA schon beraten.

Ein abschließender Hinweis des Bürgermeisters: Seit heute und noch bis zum 2. November liegen die Unterlagen zur 16. Änderung des Flächennutzungsplanes im Harpstedter Amtshof öffentlich aus und können dort eingesehen werden. Das Verfahren hat – wie wiederholt berichtet – die Ausweisung neuer Sonderbauflächen für die Windenergienutzung in der Samtgemeinde zum Ziel.

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