Pool-Party im Harpstedter Rosenfreibad

Arschbomben-King trifft Hula-Hoop-Queen

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Tänzerisches „Warm-up“ für den Hula-Hoop-Wettbewerb.

Harpstedt - Von Anja Nosthoff. Das Wetter fiel nicht nach Maß aus; daher war es weniger voll als im Vorjahr. Gleichwohl regierte am Tielingskamp die gute Laune: Bei der Sommer-Pool-Party am Sonnabendnachmittag im Harpstedter Rosenfreibad brachte das Zephyrus Discoteam, das die Samtgemeinde und die Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) bereits im achten Jahr in Folge engagiert hatten, eine Menge Abwechslung im und rund ums Wasser mit: Von einem schwimmenden Kletter- und Balancierparcours über Gummiboote und Water Globes, die ein bisschen wie Hamsterräder anmuteten, bis zu einem Aufwärm-Spieleparcours für „Landratten“ reichte die Bandbreite.

Vier Stunden lang gaben die Animateure alles. Sie hatten Spiele und Wettkämpfe für jede Altersgruppe „im Gepäck“.

Die Kinder waren sofort Feuer und Flamme. Für Stimmung sorgten nicht nur die charmante Moderation von Jan Schmale und die actionreichen Tanzeinlagen, zu denen die Animateure Marius Ravenschlag und Kevin Reimann immer wieder einluden, sondern auch die Hits aus den Pop-Charts, die DJ Niko Pankratz am Zephyrus-Pult auflegte.

Rund 150 Kinder und Jugendliche jagte das Discoteam über den Aqua-Treck im Schwimmerbecken. Beim Klettern, Balancieren und Rutschen über den aufblasbaren Parcours waren ungewollte „Abstecher“ ins kühle Nass keine Seltenheit. Immer zwei Teilnehmer lieferten sich Kopf-an-Kopf-Rennen über das glitschige Hindernis, um schließlich hinunterzurutschen und ins Becken abzutauchen.

Die Kleineren fanden an der im Nichtschwimmerbecken ausgerollten – wackeligen – Zehn-Meter-Laufmatte Gefallen. „Jetzt könnt ihr einmal in eurem Leben tatsächlich übers Wasser laufen“, scherzte Moderator Jan Schmale. Vor dieser neuen Herausforderung bildete sich eine Schlange von weit mehr als 100 Kindern.

Ganz klassisch „Jungs gegen Mädels“ hieß es in einem Tauzieh-Wettbewerb. Die erste Runde entschied die männliche Seite klar für sich. Um die Kräfte auszugleichen, ließ Schmale die Mädels beim zweiten Mal allerdings von den Papas unterstützen. So wurden auf beiden Seiten noch einmal alle Muskeln mobilisiert. Am Ende trugen die Jungs dennoch abermals den wohlverdienten Sieg davon.

Chillen auf einem überdimensionalen schwimmenden Hasen – das war ganz nach dem Geschmack der jugendlichen Pool-Party-Besucher.

Bei so viel Action und Bewegung genoss es der eine oder andere zwischendurch, entspannt auf einem Gummiboot durchs Becken zu paddeln, sich auf dem Aqua-Treck von den Wellen schaukeln zu lassen oder gemeinsam auf dem riesigen Schwimmhasen zu chillen. Die Nimmermüden vollführten am Beckenrand mit den Animateuren verrückte Tänze oder versuchten sich auf dem Spieleparcours beim Sackhüpfen, Stelzenlauf und Pedalofahren. Zum Toben außerhalb des Wassers lud außerdem die Hüpfburg von Aktiver Werbegemeinschaft und Samtgemeinde ein.

Der Arschbomben-Wettbewerb lockte indes nicht nur zehn mutige Teilnehmer, sondern auch zahllose Schaulustige zum Schwimmerbecken. Vom Drei-Meter-Sprungturm aus versuchten die Springer mit wagemutigen Arschbomben-Sprüngen das Publikum für sich zu gewinnen. Denn das Finale vom Fünf-Meter-Turm erreichten nur diejenigen, die den lautesten Applaus eingeheimst hatten. Im Stechen entschied der 16-jährige Jesse Klingebiel aus Harpstedt den Wettkampf schließlich für sich. „Harpstedt hat einen neuen Arschbomben-König“, verkündete Schmale, und die „Majestät“ winkte würdevoll grinsend noch einmal aus fünf Metern Höhe, bevor sie sich zu seinem Ehrensprung hinabstürzte.

Die Mädchen kamen im Anschluss im Hula-Hoop-Wettbewerb ganz groß raus. Gemeinsam mit Animateur Kevin machten sie sich beim Tanzen warm und legten dann Hawaii-Blumenketten an. Aus drei Vorrunden kristallisierten sich die Finalistinnen heraus. Kiara, Janne und Paulina ließen dabei zur Begeisterung der Zuschauer ihre Hüften besonders lange kreisen. Zur Hula-Hoop-Königin gekrönt wurde die neunjährige Paulina Wlodkowska aus Colnrade.

Zum Abschluss der Pool-Party durften sich alle „Schwindelfreien“ bei den originellen Water Globes anstellen und wie im Hamsterrad in den durchsichtigen Kugeln übers Wasser rollen.

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