Coronabedingte Verzögerung um mehrere Wochen / Keine Einweihungsfeier geplant

Arbeiten für die Festscheune beginnen im August

Blick nach vorn: Klaus-Dieter Westphal (3.v.l.) und Harro Hartmann (.) von der Fördergemeinschaft Koems, Bernd und Ludger Koop (2. und 4.v.l.) vom Holzbaubetrieb Koop, Architekt Hermann Dunkler-Gronwald und Gemeindedirektor Ingo Fichter (r.).  
Foto: Kab
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Blick nach vorn: Klaus-Dieter Westphal (3.v.l.) und Harro Hartmann (.) von der Fördergemeinschaft Koems, Bernd und Ludger Koop (2. und 4.v.l.) vom Holzbaubetrieb Koop, Architekt Hermann Dunkler-Gronwald und Gemeindedirektor Ingo Fichter (r.). Foto: Kab
  • Katia Backhaus
    vonKatia Backhaus
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Harpstedt – Eigentlich sollten die Arbeiten an der Holzkonstruktion der neuen Festscheune auf dem Koems-Gelände bereits in dieser Woche beginnen. Nun ist geplant, diese ab dem 11. August zu errichten. Zu den Verzögerungen sei es aufgrund der Corona-Pandemie gekommen, erläuterte Ludger Koop vom gleichnamigen Holzbaubetrieb beim Pressetermin am Dienstag.

Die ersten Pläne für das halbrunde, offene Gebäude, das nun dort gebaut werden soll, wo einst die Diskothek „Sonnenstein“ stand, hatte Architekt Hermann Dunkler-Gronwald im April 2018 vorgestellt. Acht Holzpfeiler sollen das Dach über einer 157 Quadratmeter großen Fläche stützen, die zum Schützenplatz hin offen ist. Dort sollen Veranstaltungen geplant werden, auch ein Umbau zur Bühne sei möglich, sagte Dunkler-Gronwald.

Der erste wichtige Termin jedoch fällt nun ins Wasser: Das ursprünglich für Ende August angekündigte erste Harpstedter Weinfest, das eine Art Einweihung für die Festscheune sein sollte, musste der Flecken aufgrund der Corona-Pandemie absagen. Einen Ersatztermin will derzeit niemand versprechen: „Erst einmal ist nichts geplant“, sagt Klaus-Dieter Westphal, Vorsitzender der Fördergemeinschaft Koems.

Da stört es den Bauherren nun auch nicht allzusehr, dass der Aufbau der Holzkonstruktion um fast zwei Monate im Kalender nach hinten rückt, Mehrkosten entstünden für ihn dadurch nicht. Die Firma, die für die Prüfung der Statistik des geplanten Gebäudes beauftragt war, habe aufgrund von Personalausfall und der coronabedingten Arbeitskürzungen länger gebraucht als kalkuliert, erläuterte Zimmermeister Koop. Deshalb sei nun folgender zeitlicher Ablauf geplant: In der ersten Augustwoche sollen die Arbeiten an den Fundamenten für die Holzkonstruktion beginnen, diese soll dann ab dem 11. August errichtet werden. Anschließend werden Fangnetze gespannt und ein Gerüst aufgestellt, um unter anderem die Arbeiten am Dach vorzubereiten. Diese soll anschließend eine Firma ausführen. Der Boden der Festscheune wird mit Pflastersteinen befestigt und bei dieser Gelegenheit auch das angrenzende Pflaster etwas umgestaltet, erklärte Dunkler-Gronwald.

Die Wände will die Fördergemeinschaft – wie bereits den Anbau an den Festsaal – in Eigenleistung mauern. Für das Material komme der Flecken auf, bestätigte Gemeindedirektor Ingo Fichter.  kab

Blick in die Zukunft: So soll die Festscheune auf dem Koems- Gelände von der Straße aus aussehen. Grafik: Dunkler-Gronwald

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