Handarbeiten, Kunsthandwerk und Kulinarisches 

Ansturm auf Adventsbasar

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Ein ständiges Kommen und Gehen herrschte beim Adventsbasar in der „Schün Rustika“ in Groß Ippener. 

Gross Ippener - Von Anja Rottmann. Großer Andrang herrschte am Sonntag beim Adventsbasar in der „Schün Rustika“ des Gasthauses Wülfers in Groß Ippener. Auch bei der zwölften Auflage sei die Resonanz ausgezeichnet, freute sich Organisator Klaus Meyer.

26 Aussteller boten eine ansehnliche und interessante Vielfalt – unter anderem mit Laubsägearbeiten, Weihnachtsfloristik, Schmuck, Strickwaren in Form von Mützen, Schals und Strümpfen sowie Honigvariationen.

Nadja Zander aus Harpstedt kredenzte gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Köstlichkeiten, etwa Oreo- und Lemon-Trüffel, Pralinen nach Snickers-Art oder auch Macadamia-Pralinen. Da lief so manchem Besucher allein beim Hinsehen das Wasser im Mund zusammen. „Wir haben immer sehr gerne Freunde und die Familie damit beschenkt. So kam uns die Idee, die Leckereien auf Adventsbasaren anzubieten. Mittlerweile werden sogar im Vorfeld Wünsche dazu geäußert. Heute haben wir schon mehr verkauft, als eingeplant war. Nachschub wird gerade von zu Hause geholt“, erläuterte die Anbieterin.

Als echter Hingucker entpuppte sich der Stand von Karin Thoms aus Delmenhorst, die mit einer bunten Mischung aus hübschen und kindgerechten Mützen für Kinder und Erwachsene aufwartete; von den „Minions“ über „Pokémon“ bis hin zu „Cars“ reichte die Bandbreite der Motive. „Seit sieben Jahren bin ich mit Liebe und Leidenschaft dabei, das ganze Jahr über kreative Mützen zu stricken und sie ab Herbst auf Basaren zu verkaufen. Jeden Abend entsteht bei mir eine Mütze mit einem Lachgesicht als Deko drauf. Denn mein Motto lautet: Menschen sollen sich auf keinen Fall das Lachen nehmen lassen!“, so die Ausstellerin.

Eine originelle Idee überkam Heidi Schurig aus Delmenhorst bereits vor über 30 Jahren: Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, aus recycelten Jeans wunderhübsche Taschen, Tisch-Sets, Topflappen und Kulturtaschen zu fertigen. Alle Arbeiten sind Eigenkreationen und Unikate. Will heißen: Keines ihrer Werke gibt es so ein zweites Mal. Bis eine Tasche fertig ist, dauert es zwei Tage – das Auftrennen der altes Jeans inbegriffen. „Ich nähe immerzu bleibe dadurch kreativ. Meine Arbeiten verkaufe ich überwiegend auf Weihnachtsmärken, manches aber auch privat, bedingt durch Mundpropaganda“, verriet die Delmenhorsterin.

In kulinarischer Hinsicht kam einfach jeder auf seine Kosten. Die Familie Wülfers hatte eine breite Auswahl an warmen Speisen, Kuchen, Kaffee sowie weiteren Getränken im Angebot.

Am Ende gingen etliche Besucher mit vollen Tüten nach Hause – wobei das eine oder andere Adventsgesteck für die kommenden Sonntage auch dabei war.

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