Anlage in Barjenbruch soll um zwei Hektar erweitert werden

Fachausschuss debattiert Erweiterung des Essgartens

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Künftig will Frits Deemter (l.) mehr Interessierte im Essgarten informieren. Archivfoto: Bohlken

Harpstedt/Barjenbruch - Von Sophie Filipiak. Der Essgarten der Familie Deemter ist ein wahrer Publikumsmagnet. Auch mehrere Fernsehteams waren schon zu Gast. Seit geraumer Zeit wollen Heike und Frits Deemter ihren Betrieb vergrößern. Am Donnerstag, 12. November, berät der Bau-, Umwelt- und Planungsausschuss ab 19 Uhr im Hotel „Zur Wasserburg“ in Harpstedt über das „Sondergebiet Essgarten“.

Das Verfahren ist vom Samtgemeindeausschuss im März eingeleitet worden (wir berichteten). Nun stimmt der Fachausschuss über die Beschlussempfehlung zum Entwurf der Änderung des Flächennutzungsplans ab. Würde das Areal als Sondergebiet ausgewiesen, stünde dem Vorhaben der Deemters nichts mehr im Wege. Um der wachsenden Zahl an Besuchern gerecht zu werden, soll ein Seminargebäude mit eigener Küche entstehen. Bis jetzt werden Workshops und andere Veranstaltungen entweder auf den Gartenflächen oder im Wohnhaus abgehalten. Das neue Gebäude soll westlich davon entstehen. Dieses Areal dient bis jetzt als Lagerfläche.

Zudem sollen – angrenzend an die Straße „Barjenbruch“ – Stellplätze für Autos und Busse errichtet werden. Die Fläche dafür soll 750 Quadratmeter betragen. Insgesamt umfasst der Änderungsbereich rund zwei Hektar.

Die Öffentlichkeit wurde frühzeitig an die Planung beteiligt. Im Juli konnten Bürger ihre Anregungen zu Protokoll geben. Nur eine Anwohnerin erkundigte sich, ob das Verfahren negative Auswirkungen auf ihren landwirtschaftlichen Betrieb haben könnte, der sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Essgarten befindet. Sie befürchtete, beispielsweise kein Düngemittel mehr ausbringen zu können. Die Verwaltung jedoch erwartet keine Einschränkung der landwirtschaftlichen Nutzung. Die entstehenden Emissionen müssen die Deemters als standortbedingte Nutzung hinnehmen, heißt es.

Sollte sich der Fachausschuss für die Änderung des Flächennutzungsplans aussprechen, wird der Samtgemeindeausschuss noch einmal darüber beraten.

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