Schule sichert ihre Unterstützung zu

JuPa Harpstedt aus der Taufe gehoben

Angeschoben haben das „Jugendparlament Harpstedt“ Daniel Helms, Rasmus Bisanz, Franja Althausen und Isabel Strupat (vorn, von links). In Kürze wählt das „JuPa“ einen Vorstand.

Harpstedt - Von Jürgen Bohlken. Rund 20 Jugendliche wollen sich politisch einmischen. Diese Absicht dokumentierten sie mit ihrer Teilnahme an einer Gründungsveranstaltung in der Oberschule: Das frisch aus der Taufe gehobene Jugendparlament (JuPa) Harpstedt will „etwas bewegen“.

Bevor es ins Eingemachte geht, werden sich die jungen Mitstreiter besser kennenlernen. Dem gegenseitigen Beschnuppern, aber auch organisatorischen Weichenstellungen dient das nächste Treffen mit Wahl des Vorstandes. Ob es am 7., 25. oder 26. Juni über die Bühne geht, ist noch nicht entschieden – und das „Wo“ ebenfalls noch unklar. Der genaue Termin wird mitsamt der Örtlichkeit rechtzeitig mitgeteilt.

Die JuPa-Initiatoren Franja Althausen, Isabel Strupat, Rasmus Bisanz und Daniel Helms beschrieben Sinn und Zweck des Jugendparlaments und gingen auf die nächsten Schritte ein. Auch denkbare politische Zielsetzungen, von Verbesserungen im Öffentlichen Personennahverkehr über ein schöneres Lernumfeld bis hin zu Räumlichkeiten für einen Jugendtreff, kamen zur Sprache. 

Die zu vergebenden Posten – Vorsitzender, zwei Stellvertreter und Öffentlichkeitsbeauftragter – sollen zu gleichen Teilen von männlichen und weiblichen Funktionsträgern besetzt werden. Zu einem Besuch des Landtags in Hannover lud Gerrit Edelmann aus dem SPD-Wahlkreisbüro die Anwesenden im Namen des Abgeordneten Axel Brammer für den 20. Juni ein.

Echte Chance für Jugendliche

Oberschulrektorin Etta Mörking sah im JuPa, wie sie anmerkte, eine echte Chance für junge Menschen, selbst etwas zu bewegen. Sie sicherte schulseitige Unterstützung zu. Samtgemeindebürgermeister Herwig Wöbse dankte für die Gründungsinitiative. Nach seiner Einschätzung kann das JuPa die Samtgemeinde bereichern. 

Jugendliche und Heranwachsende von zehn bis 22 Jahren könnten einen Blickwinkel einbringen, den er selbst nicht habe. Das JuPa eigne sich dazu, neue Ideen in die Kommunalpolitik zu tragen. Das könnten Jugendliche auch jetzt schon; das JuPa mache es ihnen aber leichter. Abschließend wünschte Wöbse „viel Erfolg und viel Spaß“.

Das Jugendparlament sich übrigens offen für weitere Interessierte, die mitmachen möchten. Die Kontaktaufnahme ist via E-Mail an jupa-harpstedt@gmx.de möglich.

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