Albertushof dankt Dienstjubilaren

Kein Job wie jeder andere: Arbeit in der Eingliederungshilfe

Wertschätzung der langjährigen Mitarbeitenden gehört für den Albertushof dazu, um die Herausforderungen des anstrengenden Alltags zu meistern. V.l.: Geschäftsführer Carl-Georg Issing, Dienstjubilarin Birgit von Seggern, der stellvertretende Einrichtungsleiter Christof Naber, Jubilar Tim Lesemann und Einrichtungsleiterin Susanne Jaekel.
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Wertschätzung der langjährigen Mitarbeitenden gehört für den Albertushof dazu, um die Herausforderungen des anstrengenden Alltags zu meistern. V.l.: Geschäftsführer Carl-Georg Issing, Dienstjubilarin Birgit von Seggern, der stellvertretende Einrichtungsleiter Christof Naber, Jubilar Tim Lesemann und Einrichtungsleiterin Susanne Jaekel.

Groß Ippener – In der Wertschätzung der eigenen Belegschaft sieht der Albertushof in Groß Ippener einen wichtigen Pfeiler für eine funktionierende Eingliederungshilfe. Das schließt die Würdigung des Engagements besonders langjähriger Kräfte mit ein. Dieser Tage hat die Behinderteneinrichtung drei Dienstjubilaren Dank und Anerkennung gezollt.

„Wir sitzen aus diesem Anlass zusammen, nehmen uns die Zeit, die uns im beruflichen Alltag kaum bleibt, und lassen die Jahre der guten Zusammenarbeit bei einem Feinschmecker-Frühstück Revue passieren“, erläutert Einrichtungsleiterin Susanne Jaekel.

Der Albertushof sei „kein normaler Arbeitgeber“, sagt sie. Zu fördern, zu begleiten und Menschen zu pflegen, die Hilfestellung aufgrund geistiger und körperlicher Behinderung bräuchten, sie bedarfsgerecht und individuell zu unterstützen, „um Selbstbestimmung und Teilhabe zu ermöglichen“ – all das sei anspruchsvoll und herausfordernd. „Aber man bekommt viel Menschlichkeit zurück“, spricht Jaekel aus Erfahrung.

90 Mitarbeitende in 15 Berufen

Derzeit leben auf dem Albertushof 75 erwachsene Menschen mit Behinderung. Die Atmosphäre untereinander und im Miteinander mit dem Fachpersonal nennt Jaekel familiär. Die Gründung der Einrichtung liegt mehr als 100 Jahre zurück. Heute engagieren sich dort 90 Mitarbeitende in 15 unterschiedlichen Berufen.

Birgit von Seggern gehört dazu – und das schon seit 25 Jahren. Als Fachkraft im Bereich „stationäres Wohnen“ eingestellt, hat sie maßgeblich am Aufbau einer Außenwohngemeinschaft mitgewirkt. Dort leben beeinträchtigte Menschen weitestgehend selbstständig und losgelöst von betreuten Strukturen. „Durch Birgit von Seggerns Mittun entstanden aber auch neue Wohnangebote im ambulanten Bereich“, betont Susanne Jaekel.

Schwerpunkt in Handwerk und Landschaftsbau

Auf 20 Jahre Zugehörigkeit zur Belegschaft bringt es Tim Lesemann, der seit 2001 im Bereich „Wirtschaftsdienst“ wirkt. „Sein Schwerpunkt liegt“, so Jaekel, „im Handwerk und Landschaftsbau. Einen Großteil seiner Arbeit verrichte er „im großen Garten unserer gemeinnützigen Einrichtung“. Der sei naturnah angelegt und gehöre „mit Streuobstwiesen, Tiergehege und demnächst auch Hühnern zum Beschäftigungsangebot für die Kunden im Bereich Tagesstruktur“.

Christa Kiedrowski, die dritte Dienstjubilarin, gehört seit zehn Jahren zu den Beschäftigten in der Waldheim Gruppe, kam aber erst 2019 zum Albertushof. Derzeit ist sie in Elternzeit.  eb/boh

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