Albertushof: Familiäres Klima auch bei Ehrung der Arbeitsjubilare

Seine Arbeitsjubilare feierte der Albertushof, ein Behindertenwohnheim mit Tagesförderung in Groß Ippener.
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Seine Arbeitsjubilare feierte der Albertushof, ein Behindertenwohnheim mit Tagesförderung in Groß Ippener.

Groß Ippener – Einmal mehr hat der in Groß Ippener beheimatete Albertushof die Treue von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gewürdigt. Gleich elf langjährige Angestellte kamen dieser Tage in dem Wohnheim mit Tagesförderung für Menschen mit Behinderung zu Ehren. „Wir sind hier ein bisschen wie in einer großen Familie“, sagte Einrichtungsleiterin Susanne Jaekel. „Da merkt man kaum, wie schnell die Kinder groß werden und wie schnell die Zeit vergeht“, fügte sie schmunzelnd hinzu.

Arbeitsjubiläen feierten Stephan Glander, Beate Bohlje und Michael Hütler, die jeweils auf ein Vierteljahrhundert Zugehörigkeit zur Belegschaft des Albertushofes blickten. Auf ebenfalls 25 Jahre bringen es Andrea Wehnert, Ute Röbesaat und Sonja Rolle demnächst – am 1. Oktober beziehungsweise 1. November. Annette Morrone gehört indes seit 20 Jahren zur Kernmannschaft. Lieselotte Duismann, Sonja Benedix, Sandra Braun und Angelika Lossie seien jeweils ein Jahrzehnt „an Bord“, erläuterte die Einrichtungsleiterin. „Wir freuen uns sehr, dass wir so viele langjährige Kräfte in unseren Reihen haben“, betonte Jaekel. „Das zeigt, dass hier das Arbeitsklima stimmt.“ Die Geschichte des Albertushofes reicht bis in das Jahr 1912 zurück. Mit Blick auf die Gegenwart merkte Jaekel an: „Uns liegt daran, dass sich der gute Umgang miteinander nicht nur in unserem Leitbild manifestiert, sondern auch im Alltag gelebt wird.“ Das sei herausfordernder, als es vielleicht klinge. „In unserem Beruf“, so die Einrichtungsleiterin, „arbeitet man ausschließlich mit Menschen. Jeder von ihnen ist anders, ob mit oder ohne Behinderung. Und jeder möchte auf seine Art gesehen werden. Wertschätzung funktioniert aber nur, wenn alle mitmachen.“

Besondere Wertschätzung erfuhren indes die Jubilare im Rahmen eines gemütlichen Frühstücks. In geselliger Runde wurde unter Einhaltung von Corona-Vorbeugungsmaßnahmen jeder persönlich geehrt. Denn das, so Jaekel, sei ebenfalls ein Stück gelebter Tradition auf dem Albertushof. Die Einrichtung sah und sieht sich in Zeiten der Pandemie bekanntlich mit ganz besonderen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Einhaltung der Vorgaben konfrontiert.  boh

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