Aktion „Glückspfennig“

Airbus spendet 3000 Euro für Albertushof

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Nach der Spendenübergabe – von links nach rechts: Christof Naber, stellvertretender Einrichtungsleiter der Behinderteneinrichtung Albertushof in Groß Ippener, Michael Wolf, Spendenkoordinator des Airbus-Werks Bremen, Susanne Jaekel, Einrichtungsleiterin des Albertushofes, sowie Elvira Hahn und Jens Brügmann aus der Bewohnervertretung.

Groß Ippener - Von der Aktion „Glückspfennig“ hat der Albertushof in Groß Ippener profitiert. Die Spende in Höhe von 3 000 Euro kommt der tiergestützten Pädagogik zugute. Damit hat die Behinderteneinrichtung ausgesprochen gute Erfahrungen gemacht.

Der Hintergrund der Aktion „Glückspfennig“: Seit fast zwei Jahrzehnten spenden die Mitarbeiter der Airbus- Werke jeden Monat Cent-Beträge ihres Nettogehaltes für gute Zwecke. Genauer gesagt wandert das, was auf der Gehaltsabrechnung hinterm Komma steht, in einen großen Topf. 

Den Inhalt stockt Airbus Deutschland jeweils um einen Betrag in gleicher Höhe auf. Aus jedem Spenden-Cent werden so zwei. Zweimal im Jahr entscheidet ein Komitee über die Verteilung der Gelder. Die Aktion hat sozialen Einrichtungen im Laufe der Jahre schon Spenden in einer Gesamthöhe von rund vier Millionen Euro beschert.

Christof Naber, stellvertretender Einrichtungsleiter des Albertushofes, und sein Team aus der Tagesförderung brachten ihre Freunde über die 3 000 Euro zum Ausdruck. Das Geld kommt gerade recht, benötigt der Albertushof doch einen stabilen Zaun für das neue Tiergehege. Es beherbergt seit gut einem Jahr sechs Shropshire-Schafe. Naomi, Lea, Louisa, Lotti, Toby und Merlin heißen die gutmütigen Vierbeiner.

Schaf-Spaziergänge beleben den Alltag

„Aufs Schaf gekommen sind wir, weil die friedfertigen Tiere zum einen unsere Weihnachtsbaum-Schonung krautfrei halten“, erklärt Christof Naber, „und zum anderen, weil sie eine wirklich wertvolle Unterstützung im sonderpädagogischen Bereich sind.“

Die Menschen, die der Albertushof in der Tagesförderung begleitet, kümmern sich auch um das Gehege. Regelmäßige Spaziergänge mit den Schafen am Halfter beleben den Alltag. Die angeleitete Pflege des Tiergeheges entpuppt sich als eine gute Beschäftigungsmöglichkeit mit therapeutischer Wirkung: „Die Schafe vermitteln den Menschen mit Behinderung das Gefühl, gebraucht zu werden“, sagtNaber. - eb/boh

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