Ärgerlicher Vorfall

Ruhebank in Dünsener Bach getreten

Die in den Dünsener Bach getretene Ruhebank (rechts im „Originalzustand“) konnte recht schnell nach dem ärgerlichen Vorfall aus dem Wasser gezogen werden.
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Die in den Dünsener Bach getretene Ruhebank (rechts im „Originalzustand“) konnte recht schnell nach dem ärgerlichen Vorfall aus dem Wasser gezogen werden (Bild durch Anklicken unten rechts bitte ganz öffnen).

Dünsen –  Im März hatte der Heimatverein Dünsen eine solide Ruhebank aus Baumstämmen, für die ein gemeindeseitiger Zuschuss geflossen war, an einer Brücke aufgestellt. Nur einige Wochen später traten ignorante Zeitgenossen das gute Stück offenbar ohne Hemmungen in den Dünsener Bach.

„Das muss am Dienstag passiert sein“, sagt Mario Kreutz, Vorsitzender des Heimatvereins. Tanja Eger habe ihn davon in Kenntnis gesetzt. Inzwischen ist die Holzbank wieder „an Land“ gezogen worden. Sie hatte im Bereich zwischen Langem Tal und Hotel „Rogge Dünsen“ nicht sehr lange „kopfüber“ im Wasser gelegen und nahm daher zur allgemeinen Erleichterung keinen erkennbaren Schaden. Ob sie ihren alten Platz zurückbekommt, will der Heimatverein intern erörtern und entscheiden.

„Zwei Gehwegplatten, so hatten wir angenommen, müssten für die Standfestigkeit reichen“, äußerte sich Mario Kreutz im Gespräch mit unserer Zeitung. Es könne doch nicht angehen, dass es eines Fundaments bedürfe oder die Bank gar angekettet werden müsse, um solch ärgerlichen Vorfällen vorzubeugen. Via Facebook haben Mitbürger ihrem Unmut über die Zerstörungswut Luft gemacht. Auch Mario Kreutz. Er postete: „Wer mich kennt, weiß, dass ich eigentlich ein ruhiger Mensch bin. Aber wenn ich so was sehe, könnte ich aus der Haut fahren. Wenn ich eins hasse, dann, dass die Arbeit und Bemühungen anderer nicht respektiert, sondern im wahrsten Sinne des Wortes mit Füßen getreten werden.“

Telefonzelle als öffentlicher Bücherschrank

Gerade der Heimatverein tut viel für das Gemeinwohl, was Anerkennung verdiente – nicht „Bestrafung“. Ein aktuelles Vorhaben wartet noch auf seine Umsetzung: Bei der Zufluchtskirche soll eine erworbene alte Telefonzelle aufgestellt und zu einem öffentlichen Bücherschrank umfunktioniert werden. Bürger können dort dann, so die Idee, ausgelesene „Schmöker“ hinterlassen. Ebenso soll es möglich sein, kostenfrei Bücher aus dem Bestand mitzunehmen.  

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