Aussteller und Veranstalter zufrieden

Weihnachtliche Waren bei Adventsbasar kommen gut an

Kaffee-Seife und andere spezielle Handwaschmittel verkauft Andrea Greulich aus Syke-Barrien.
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Kaffee-Seife und andere spezielle Handwaschmittel verkauft Andrea Greulich aus Syke-Barrien.

Der Adventsbasar in der „Schün Rustika“ in Groß Ippener hat am Sonntag viele Leute angelockt. Auch aus den umliegenden Landkreisen kamen viele Besucher.

Über den Sonntag verteilt haben mehrere Hundert Interessierte den Adventsbasar in der „Schün Rustika“ in Groß Ippener besucht. „Es ist gut was los. Die Aussteller sind auch zufrieden“, freute sich Organisator Lars Gillerke, der die Veranstaltung gemeinsam mit dem benachbarten Gasthaus Wülfers ausrichtete. Gut 25 Aussteller präsentierten in der Scheune jede Menge weihnachtliche Waren: von Laubsägearbeiten und Marmeladen über Socken, Mützen und allerhand Gestricktes bis hin zu liebevoll gestalteten Deko-Artikeln.

Andrea Greulich aus Syke-Barrien hat Schönheit und Zweckmäßigkeit verbunden. Sie bietet handgemachte Seifen an. Allerdings nicht irgendwelche Handwaschmittel, sondern besondere Sorten wie zum Beispiel ihre Kaffee-Seife. Die riecht nach dem beliebten Getränk und sieht auch noch so ähnlich wie ein Latte macchiato aus. Greulich hat nacheinander drei Schichten gesiedet: unten eine, die nach Milch aussieht, in der Mitte dann typisch dunkle Kaffeefarbe und oben eine unregelmäßige Schaumschicht. „Das ist ein sehr großer Aufwand“, sagte sie über ihre Kaffee-Seife. Doch ist es nur eine von 20 Sorten. Und wer mal ein kleines Mitbringsel sucht, wird ebenfalls fündig. Gäste-Handtücher und Waschlappen sind so gefaltet, dass sie an kleine Stofftiere erinnern.

Konzentriert: Stefan Abeln bei den Vorarbeiten, um ein Muster auf einem Weckglas aufzubringen.

Ein paar Stände weiter ist Stefan Abeln ganz versunken in seine Arbeit. Der Goldenstedter bearbeitet ein Weckglas so, dass er es später in seiner Werkstatt sandstrahlen kann. Dazu bringt er eine Folie auf, legt ein Muster drüber und schneidet dieses mit einem Skalpell aus. Schon seit 35 Jahren mache er das, sagte der gelernte Schlosser. Als Lehrling hatte er die Technik bei seinem Meister gelernt, der sich ebenfalls hobbymäßig damit befasste. Abeln sagte, er könne gut abschalten, wenn er die Weckgläser gestalte. Und sehen lassen können sich die Ergebnisse allemal.

Die Besucher mussten am Eingang ihren Impf- oder Genesenen-Status nachweisen. „Einige haben wir wieder weggeschickt, weil sie keinen Personalausweis hatten“, sagte Organisator Gillerke mit etwas Bedauern. Er sei froh, dass die Veranstaltung in Absprache mit den Behörden möglich war. „Wer weiß, was nächste Woche ist. Ich wollte jetzt aber auch nicht drei Tage vorher absagen.“ Er hat die Organisation von seinem Vater Klaus Meyer übernommen, der vor rund anderthalb Jahren verstorben ist. Für kommendes Jahr gebe es schon erste Anfragen informierte Gillerke. Kein Wunder, der Adventsbasar ist längst eine feste Größe.

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