Abwechslung am Glockenturm

Kulturprogramm lockt mit Humor, Zauberei & Co.

Das Programm steht. Viel Publikum in der Dünser Zufluchtskirche für die „Kultur am Glockenturm“-Events in der neuen Saison erhoffen sich Meike Schmidt, Frank Schadwinkel und Renate Jürgens (von links).

Dünsen - Humorvolle Poesie von Heinz Erhardt, Blasmusik, A-cappella-Gesang, Shanties, Country Music, Zauberei und Bauchredekunst sowie plattdeutsche Geschichten – damit wollen die „Kultur am Glockenturm“-Macher Kulturfreunde in der neuen Saison in der Zufluchtskirche in Dünsen beglücken.

Karten für alle dort laufenden Veranstaltungen, die jeweils um 20 Uhr beginnen (Einlass ab 19.30 Uhr), gibt es im Vorverkauf auf dem Dünser Wesselhof sowie bei Schreibwaren Beuke in Harpstedt. An der Abendkasse kostet das Ticket jeweils zwei Euro mehr. Nachfolgend ein Überblick über die Events.

• „Noch’n Gedicht“ heißt am Freitag, 29. September, ein Heinz-Erhardt-Abend zum Saisonauftakt. Da sind Lachtränen garantiert. Der Künstler Christian Schliehe wird Lieder, Sketche und Gedichte des unvergesslichen Humoristen und Unterhaltungskünstlers vortragen.

• Einen Cocktail mit Rock und Pop, Melodien aus Musical und Film sowie Klassik und volkstümlichen Klängen serviert am 20. Oktober „Blow“, das Blasorchester Wildeshausen.

• Ohne Instrumente geht’s am 17. November weiter – mit einem Konzert des A-cappella-Chors „Men at Voice“, der sein Publikum mit Folk und Gospel, Beatles-Evergreens, Barbershop-Musik und Trinkliedern verzaubern will.

• Maritimes Flair versprüht am 15. Dezember der Shanty-Chor Brinkum in der Zufluchtskirche. Die Sänger wollen „mit schönen Klängen von der Waterkant“ auf Weihnachten einstimmen.

• Das neue Jahr läutet am 19. Januar der Zauberer und Bauchredner „Sönke“ ein. Er gibt verblüffende Kostproben aus beiden Künsten, die er beherrscht, und verspricht einen unterhaltsamen Abend.

• Bodenständige Country Music bringt am 16. Februar 2018 die Gruppe „Grand Canyon“ zu Gehör. In ihrem Konzert kommen Oldies und Ohrwürmer in reizvoller Mischung zusammen.

• Matthias Stührwoldt bereichert den Kulturreigen am 16. März mit plattdeutschen Geschichten aus seinem Leben als Landwirt. „Da bleibt kein Auge trocken“, verspricht der Veranstalter. Der 1968 geborene Stührwoldt lebt in Stolpe im Kreis Plön auf einem Bauernhof. Er lernte Landwirtschaft, leistete seinen Zivildienst ab, absolvierte eine Ausbildung zum Erzieher und besuchte die Landwirtschafts- sowie die Höhere Landbauschule. 1998 übernahm er den elterlichen Hof. 2002 stellte er ihn auf ökologische Landwirtschaft um. 

Schon im Alter von zwölf Jahren habe er erlebt, „was ich mit einem selbst geschriebenen Text anrichten kann“, erinnert sich der Landwirt und Autor. „Wir hatten im Deutschunterricht die Hausaufgabe, einen Tag im Leben einer frei zu wählenden Person zu beschreiben. Ich schrieb über einen Tag im Leben unseres Zuchtbullen. Mein Deutschlehrer brach vor Lachen zusammen, als ich den Text vorlas. Leider ist das alte Schulheft verloren gegangen.“ - eb/boh

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