500 000 Euro fürs Baugebiet

Der kürzlich angelegte Weg versteht sich als gemeindlicher Beitrag zu mehr Schulwegsicherheit. Foto: Bohlken

Das Loch im Ergebnishaushalt ist mit kalkulierten 38 300 Euro überschaubar. Die Erschließung des Baugebietes „Ippener Kämpe II“ schlägt investiv mit einer halben Million Euro im einstimmig verabschiedeten Etat 2019 der Gemeinde Groß Ippener zu Buche.

VON JUERGEN BOHLKEN

Groß Ippener – Bürgermeister Georg Drube geht davon aus, dass sich das rechnerische Defizit bis zum Ende des Haushaltsjahres in ein reales Plus „verwandelt“. 2018 sei statt eines geplanten Fehls von 290 000 Euro ein reales „Minus“ von 77 000 Euro übrig geblieben, erläuterte er am Donnerstag während der Gemeinderatssitzung im Gasthaus Wülfers. Die Einnahmeerwartungen für 2019 aus der Grundsteuer A (35 000 Euro) und B (120 000), der Gewerbe- (700 000), der Einkommen- (450 000) und der Hundesteuer (3 500) sowie aus Konzessionsabgaben (35 000) decken sich exakt mit den Vorjahresansätzen. Abweichungen gibt es nur bei den Umsatzsteueranteilen (65 000 Euro/+ 10 000) und bei der Vergnügungssteuer (+ 30 000 Euro; 2018: 0). Zinserträge auf ihre üppigen „liquiden Mittel“ bekommt die Gemeinde nicht mehr.

Auf der Ausgabenseite kalkulierte Andre Mutke aus der Samtgemeindekämmerei mit 147 000 Euro Gewerbesteuerumlage (unverändert) sowie – als Folge rückläufiger Steuerkraft – mit 675 200 Euro (– 107 700) Samtgemeinde- und 405 000 Euro (–108 500) Kreisumlage.

Für das Begrüßungsgeld für Eltern neugeborener Neubürger, 500 Euro pro Baby, hat die Gemeinde 3 000 Euro eingeplant. 2018 hatte sie sogar 5 000 Euro ausgeschüttet. „Das war negativ für unseren Haushalt, aber positiv für die Entwicklung der Gemeinde“, kommentierte dies Drube.

Im investiven Bereich schlägt neben der Erschließung des Wohngebietes eine kleinere Anschaffung zu Buche: 2 500 Euro stehen für die Anschaffung eines Tempomessgerätes zur Verfügung. Die Technik wird zunächst am Mühlen- und dann am Birkenweg zum Einsatz kommen, um Verkehrsteilnehmer, die es zu eilig haben, zu angemessenen Fahrgeschwindigkeiten zu animieren. Probleme gebe es aktuell auf dem Birkenweg, so Drube. Dort, so berichtete er weiter, habe die Gemeinde hinter der Bushaltestelle das Grundstück „von den Kischkats erworben“. Unlängst sei nun ein Weg angelegt worden, der von der Ippener Kämpe zum Wendeplatz am Birkenweg führe, wo von aus sich die Bushaltestelle mit wenigen Schritten erreichen lasse. Vergangene Woche sei zusätzlich eine Straßenlaterne installiert worden, so der Bürgermeister. Der neue Weg bedeute mehr Sicherheit für Fahrschüler.

„Viele Bürger haben sich darüber gefreut, dass die Kinder nicht mehr über den Birkenweg laufen müssen, sondern jetzt trockenen Fußes zur Bushaltestelle kommen“, vermeldete Wolfgang Eichler (SPD). „Herzlichen Dank dafür“, ergänzte er.

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