2 500-Euro-Spende kommt für Koems-Verein zur rechten Zeit

Für die Spende an die Fördergemeinschaft Koems dankte der Vorsitzende Klaus-Dieter Westphal (vorn, 3.v.l.) den Firmenvertretern Ingo Evers, Jürgen Mahlstedt, Rolf Ranke, Hartmut Bahrs und Arne Siemers (vorn, v.l.).
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Für die Spende an die Fördergemeinschaft Koems dankte der Vorsitzende Klaus-Dieter Westphal (vorn, 3.v.l.) den Firmenvertretern Ingo Evers, Jürgen Mahlstedt, Rolf Ranke, Hartmut Bahrs und Arne Siemers (vorn, v.l.).

Harpstedt – Auf mehr als 12 000 Euro schätzt der Vorsitzende Klaus-Dieter Westphal die der Fördergemeinschaft Koems als Folge von Corona schon entgangenen Einnahmen. Seit Monaten stehen die sonst für Feiern und Feste mietbaren Räume im Harpstedter Scheunenviertel zumeist leer, mal abgesehen von einigen Sitzungen im Saal. Mit dem Lockdown hagelte es Absagen. Sogar Buchungen für Ende Oktober oder Anfang November sind schon storniert worden.

„Wir kochen notgedrungen auf Sparflamme und können uns im Moment praktisch gar nichts leisten“, gibt Westphal offen zu. Eine Zusage über 6  200 Euro Fördergeld liege seitens der Oldenburgischen Landschaft vor. Die Summe sei aber noch nicht da. Mit diesem Betrag, der nicht zurückgezahlt werden müsse, könne sich die Fördergemeinschaft bis zum Jahresende oder etwas darüber hinaus über Wasser halten. Bei fehlenden Einnahmen fielen weiterhin laufende Kosten an, so der Vorsitzende. „Gas-, Wasser- und Stromverbrauch haben wir schon auf ein Minimum heruntergefahren.“

In Anbetracht der misslichen Lage freute sich Westphal am Donnerstag umso mehr über eine Spende von 2 500 Euro, mit der fünf Harpstedter Unternehmen der Fördergemeinschaft unter die Arme greifen. Je 500 Euro steuern Elektrotechnik Evers, das Bauunternehmen Ranke, die Tischlerei Mahlstedt, Bahrs Landtechnik sowie Heizung und Sanitär Siemers bei. Westphal dankte Ingo Evers, Rolf Ranke, Jürgen Mahlstedt, Hartmut Bahrs und Arne Siemers herzlich. Noch mehr als das Geld rühre ihn die enge Verbundenheit des Harpstedter Handwerks zum Koems. Um zu zeigen, „dass wir solidarisch sind“, um zum Erhalt der Fördergemeinschaft in schwierigen Zeiten beizutragen und um das ehrenamtliche Engagement im Scheunenviertel zu würdigen, sei die finanzielle Anerkennung durchaus angebracht, meinte Jürgen Mahlstedt im Beisein der regen „Rentnerbänd“, die mittlerweile donnerstags wieder in „großer Besetzung“ auf dem Koems arbeitet.

Am Rande verriet Westphal, dass der Rahmen für die geplante pavillonartige Mehrzweckscheune am früheren Standort der Diskothek „Zum Sonnenstein“ ab dem 11. August aufgebaut werden soll. Das ausführende Unternehmen komme aus dem südoldenburgischen Raum. Das Fundament werde schon vorher hergestellt.  boh

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