Gemeinde erwirbt Ackerfläche „Im Langen Tal“

22.000 Quadratmeter: Neue Bauplätze für Dünsen

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Wo jetzt noch Kartoffeln wachsen, sollen im nächsten Jahr die ersten Bauplätze verkauft werden.

Dünsen - Von Alina Pleuß. Bislang konnten Bauplätze in Dünsen im Gebiet „Am Ahornring“ erworben werden. Da mittlerweile alle Parzellen verkauft sind, musste sich die Gemeinde etwas Neues einfallen lassen. Gesagt, getan: Auf Anfrage dieser Zeitung teilte Dünsens Bürgermeister Hartmut Post mit, dass die Gemeinde nun die Ackerfläche „Im Langen Tal“ erworben hat, um dort ein neues Baugebiet zu erstellen.

Wo jetzt also noch ein Kartoffelacker zu finden ist, sollen in den nächsten Jahren neue Wohnsiedlungen entstehen. Die Fläche umfasst etwa 22.000 Quadratmeter. „Es ist alles unter Dach und Fach. Das Areal ist nun im Flächennutzungsplan der Samtgemeinde Harpstedt enthalten, und es ist alles beim Notar unterschrieben“, erklärte Post. 

Erstellung des Bebauungsplans dauert zehn bis zwölf Monate

Nun beginne die eigentliche Arbeit für Gemeinderat und Bürgermeister. Denn jetzt geht es daran, den Bebauungsplan zu erstellen. „In den nächsten zehn bis zwölf Monaten wollen wir den Plan fertig haben. Sodass wir im nächsten Jahr um diese Zeit eventuell schon anfangen können, Bauplätze zu verkaufen.“ Zu der Menge an Grundstücken steht noch nichts fest, jedoch schätzte Post, dass die Anzahl bei rund 25 liegen wird.

Weitere Fragen sind zunächst noch offen wie beispielsweise die Größe und der Preis der geplanten Grundstücke. Soviel kann Post jedoch bereits sagen: „Am Ahornring haben wir vollerschlossen für 58 Euro pro Quadratmeter verkauft. So einen Preis wird es auf alle Fälle nicht wieder geben. Das wird definitiv teurer.“ Die Größe der einzelnen Grundstücke bestimmt der Rat in der kommenden Zeit. Im vorigen Baugebiet lagen die einzelnen Flächen bei jeweils 700 Quadratmetern. „Das wäre auch meine Empfehlung an den Rat für das neue Baugebiet“, so Post. Ob die Parzellen wie zunächst beim Baugebiet am Ahornring nur an Dünsener Bürger verkauft werden, muss laut Post noch beraten werden. Von den Bewohnern Dünsens habe es bereits erste Anfragen gegeben.

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