Heike Kastens behält Lösung für sich 

„1551 Festival“: Das Rätselraten geht weiter

Heike Kastens ist äußerst zufrieden mit dem Verlauf des diesjährigen „1551 Festivals“ auf dem Koems-Gelände. - Foto: Oetjen
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Heike Kastens ist äußerst zufrieden mit dem Verlauf des diesjährigen „1551 Festivals“ auf dem Koems-Gelände. 

Harpstedt - Die Quadratmeterzahl des Koems-Geländes? Das Eröffnungsjahr der ersten Apotheke weltweit? Oder doch eine Rechenaufgabe? „Alles falsch“, sagt Heike Kastens lachend. Die richtige Lösung, weshalb das „1551 Festival“ seinen Namen trägt, war trotz einiger Einsendungen nicht dabei. Verraten, will Kastens die Lösung trotzdem nicht: „Das Rätselraten geht weiter. Vielleicht finden wir ja bei der nächsten Gesundheitsmesse einen Gewinner.“

Auch einen kleinen Tipp möchte die Organisatorin nicht geben, weil dass die Spannung nehme. „So bleibt es ein wenig mysteriös.“ In diesem Jahr habe jeder gerätselt: die Besucher und „sogar der Bürgermeister“.

Das nächste „1551 Festival“ geht am 5. und 6. September 2020 über die Bühne – mit einem großen, offiziellen Preisausschreiben. Derjenige, der die Lösung errät, darf sich dann über einen Geldpreis in Höhe von – vermutlich – 300 Euro freuen. „Aber das ist momentan noch alles in der Planung“, merkt Kastens an, die die Gesundheitsmesse gerne schon im kommenden Jahr wiederholt hätte. „Allerdings war das Koems-Gelände schon komplett ausgebucht“, bedauert sie. Es habe lediglich Termine im Oktober gegeben, aber dann sei die Chance für Regen zu hoch gewesen. „In diesem Jahr hatten wir echt Glück mit dem Wetter“, betont Kastens, die mit dem Verlauf der Gesundheitsmesse mehr als zufrieden ist.

„Es gab keine größeren Katastrophen und alles lief wie geplant“, erklärt sie. An zwei Tagen lockte das „1551 Festival“ etwa 2 000 Besucher aufs Koems-Gelände, die zum Teil auch noch Wochen danach noch nach Kontaktadressen der Aussteller fragten. Das Areal war gut gefüllt – außer am Sonnabendvormittag. „Deshalb wird die nächste Gesundheitsmesse erst gegen 14 Uhr starten“, sagt Kastens, die betont, dass solche Erfahrungswerte wichtig sind. „Ich habe viel dazu gelernt. Inzwischen weiß ich besser, was ich so machen kann und was ich vielleicht beim nächsten Mal verändern muss.“ So sollen 2020 mehr Aussteller draußen platziert werden. „Die Fläche war sehr weitläufig. Da waren unsere rund 15 Stände etwas zu wenig.“ Allgemein soll die Messe belebter werden. Es soll mehr Bühnenprogramm geben, das in diesem Jahr erstaunlich gut angekommen sei. Zudem sollen sich 2020 unbedingt ein Sanitätshaus und ein Augenoptiker auf dem „1551 Festival“ präsentieren. „Da habe ich bislang noch nicht den richtigen Kontakt gefunden“, bedauert Kastens, die in die Organisation der Messe etwa ein halbes Jahr investiert hat. „Weil ich Spaß daran hatte“, sagt sie. 

 lo

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