10.000 Euro für Mostereiausbau

Albertushof profitiert von Spendenaktion „ProCent“

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Groß Ippener - Beschäftigte der Daimler AG spenden Centbeträge ihrer Monatseinkommen; der Konzern verdoppelt die Gesamtsumme, und schon können viele gemeinnützige Aktivitäten gefördert werden.

Zu den Nutznießern gehört jetzt auch der Albertushof in Groß Ippener. Die gemeinnützige Einrichtung in der Behindertenhilfe kam in den Genuss einer zweckgebundenen 10.000-Euro-Spende aus der „ProCent“-Initiative. Das Geld ist für den Ausbau ihrer Apfelmosterei bestimmt. Dazu Christof Naber (3.v.l.) stellvertretender Einrichtungsleiter: „Seit Herbst betreiben wir in unserer Tagesförderstätte eine Apfelmosterei. 

Weil die Arbeiten dort eher niedrigschwellig sind, können wir die Beschäftigten wunderbar integrieren und gleichzeitig unsere Äpfel sinnvoll weiterverarbeiten.“ Bereits im August sammelten die Beschäftigten der Gartengruppe das Fallobst von der großen Streuobstwiese auf. Gegen Ende der Saison wurde jeder der Bäume kräftig geschüttelt und das verbliebene Kernobst aufgelesen. Anhängerweise kam es in die Mosterei im heimeigenen Küchenbereich. 

„Vom Waschen der Äpfel bis hin zur Abfüllung des naturtrüben Apfelsaftes gehen die Beschäftigten einer nachhaltigen Arbeit nach“, weiß Naber, unter dessen Ägide die Tagesförderstätte betrieben wird. Die Abfüllung des naturbelassenen Safts in Fünf-Liter-Bag-in-Box-Systeme habe viele Vorteile. „Man muss keine Flaschen aufwendig waschen und reinigen. Der Saft ist ein Jahr haltbar – und nach Anbruch ungekühlt in Schräglage des Kartons bis zu drei Monate. Mit einem Zapfhahn zapft man Glas für Glas aus der Box, ohne dass diese Luft zöge oder Sauerstoff in die Saftbeutel geriete.“ 

Privatpersonen aus dem Umkreis können künftig ihre Äpfel anliefern; die Beschäftigten der Tagesförderung verarbeiten das Obst zu Natursaft. Damit leiste die Mosterei „einen wichtigen Beitrag für ein inklusives Miteinander“: Menschen mit Behinderung knüpften Kontakt zu Menschen ohne Behinderung – „und umgekehrt“.

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