Flecken und Landkreis kommen Gemeinschaftspraxis entgegen

Halteverbotszone wird verkürzt

Harpstedt - Der Flecken Harpstedt und das beim Landkreis angesiedelte Straßenverkehrsamt haben sich bewegt und mit der Gemeinschaftspraxis Hißnauer/Pape/Schneider einen Kompromiss erzielt. Die Ärzte hatten sich – wie berichtet – über ein auf der Westseite der Mullstraße eingerichtetes Halteverbot beschwert, das die Parkmöglichkeiten reduziert. Sie sahen dadurch sogar den Praxisstandort gefährdet.

Während eines Ortstermins auf Einladung und in Anwesenheit von Gemeindedirektor Uwe Cordes suchten die Ärzte Uta Pape und Karlheinz Hißnauer, Klaus Viehmeier aus dem Bauamt, Bürgermeister Werner Richter, die Fraktionsvorsitzenden Hermann Schnakenberg (SPD) und Horst Hackfeld (HBL) sowie FDP-Ratsfrau Elisabeth Akkermann (die zusammen mit Horst Bokelmann eine Gruppe im Rat bildet), Straßenverkehrsamtsleiter Siegfried Bluhm und die Kreisbehindertenbeauftragte Rita Rockel fast eine Stunde lang nach Lösungmöglichkeiten. Überraschend gesellte sich Landrat Frank Eger hinzu. „Gleich mehrere weise Entschlüsse sind gefasst worden, die sich ohne großen Aufwand umsetzen lassen“, teilte Cordes auf Nachfrage mit. Die Halteverbotszone werde in Richtung Ortsmitte verkürzt. Dadurch würden bereits einige Parkplätze geschaffen.

Um zu vermeiden, dass wegen schlechten Einparkens von Verkehrsteilnehmern „lediglich drei Autos stehen, wo auch vier stehen könnten“, würden ferner Buchten auf der Fahrbahn markiert. Hinzu kommen sollen im Bereich der Praxis Schilder mit dem Hinweis, dass dort „nur für Besucher der Arztpraxis“ das Parken zulässig ist. Die mit den Maßnahmen verbundenen Kosten werde der Flecken tragen, so Cordes.

Die Arztpraxis sei aber auch aufgefordert worden, mittelfristig selbst einen Beitrag zur Verbesserung der Parksituation zu leisten. Vorgeschlagen worden sei konkret die Entfernung des Zauns auf dem Grundstück. Die Einfahrt sei, so hieß es, sehr eng und schrecke möglicherweise Patienten ab, hindurch zu fahren. · boh

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