Wildeshauser dreht Film „Der Feeder“ im Stil von Edgar Wallace

„Hallo, hier spricht Sven Morscheck“

Symbolisch sitzt Sven Morscheck zwischen den Flaggen – mit Wallace-Krime und Kamera. ·
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Symbolisch sitzt Sven Morscheck zwischen den Flaggen – mit Wallace-Krime und Kamera. ·

Wildeshausen - Von Joachim DeckerDer Hörspielfilm „Der neunte Sohn“ erfreut sich gerade im Internet recht großer Beliebtheit, da „bastelt“ der Macher, der Wildeshauser Sven Morscheck, schon an seinem nächsten Projekt – „Der Feeder“ (Der Fütterer) heißt der neue Film, der bald gedreht wird.

Basierend auf der Hörspielserie „Feeder – Schrei der Angst“ von Marctropolis, hat sich Morscheck, bekennender Edgar-Wallace- und Jerry-Cotton-Fan, in den Kopf gesetzt, diesen 45-minütigen Streifen ganz im Stile dieser Krimis aus den 1960er Jahren zu produzieren: „Allerdings wird es keine Persiflage wie etwa ,Der Wixxer‘, sondern eine ehrliche Verbeugung vor den Straßenfegern von damals.“ Der Streifen solle ein Flair wie etwa „Der rote Kreis“ oder „Der unheimliche Mönch“ bekommen.

Auch wenn Hobbyfilmer Morscheck noch nicht zuviel vom Inhalt verraten möchte, so ließ er durchsickern, dass sich der Film um den FBI-Agenten Del Canto dreht, der die entführte Tochter eines zwielichtigen Geschäftsmannes finden soll. Dabei aber gerät er selbst in ein Katz-und-Maus-Spiel mit dem Täter, an dessen Ende nichts mehr zu sein scheint, wie es war. Den offiziellen Trailer zum Film, der bei „Youtube“ schon über 600 Mal angeschaut wurde, gibt es auch auf Morschecks Homepage (http://www.hoerspielfilm.de), auf der er die Besucher mit „Hallo, hier spricht Sven Morscheck“ ganz im Stile von Edgar Wallace begrüßt.

Am Schreibtisch sitzend, symbolisch zwischen der Deutschland- und Amerikaflagge, weil der Streifen in Deutschland gedreht wird, aber in den USA spielt, erzählt Morscheck, dass die Vorbereitungen auf Hochtouren laufen. Allerdings suche er noch Statisten und Komparsen, die sich auf seiner Homepage anmelden können: „Der Schwerpunkt des Streifens liegt im Thrill, die Zuschauer sollen mitfiebern und sich in die guten alten Zeiten zurückversetzt fühlen.“

Gedreht wird in der Wildeshauser Geest, in Oldenburg sowie in Hamburg und Berlin. „Und zwar unter professionellen Bedingungen durch eine Kooperation mit dem Oldenburger Fernsehsender O1, bei dem ich mir die nötige Ausrüstung ausleihen darf. Außerdem habe ich von dort schon jetzt eine Sendezusage erhalten“, betont Morscheck.

Der Antrieb für den Filmemacher ist die Freude am Kreativen: „Es macht mir einfach Spaß. Auch wenn ich weiß, dass ich mit dem Verkauf der DVDs nicht einmal die Produktionskosten abdecken kann.“ Es gehe ihm schlichtweg darum, die Leute zu unterhalten: „Wenn das klappt, dann haben wir alles richtig gemacht.“ Die Filmerei sei für ihn ein sehr guter Ausgleich zum Tagesgeschehen und ein langjähriges Hobby. Ebenso wie das Musikmachen in der Band „Couchez vous vous“.

Allerdings macht Morscheck deutlich, dass er die Sache schon sehr ernst nimmt: „Das verlange ich auch von jedem Mitwirkenden. Wenn wir drehen, dann muss auch jeder 100-prozentig bei der Sache sein, da bin ich sehr pingelig.“ Das genaue Gegenteil habe er beim Drehen des Filmes „Der neunte Sohn“ erlebt: „Der Hauptdarsteller war nicht in der Lage, seinen Text zu lernen. Da blieb mir nur die Umbesetzung und das Verschieben der Drehtermine.“

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