Landtagsabgeordneter Karl-Heinz Bley macht Mut für Zukunft des Mehrgenerationenhauses

„Gute Chancen für DRK-Haus“

Sind guter Dinge: Oliver Brinkhus, Gerold Sprung, Christa Plate, Jürgen Vosteen, Uwe Leinemann und Karl-Heinz Bley (v.l.).

Wildeshausen - Von Joachim Decker· Das Thema ist nicht neu – die Bezuschussung der Mehrgenerationenhäuser in Deutschland läuft zum Jahresende in der jetzigen Form aus. Damit auch die Bundesförderung in Höhe von 40.000 Euro für die Wildeshauser DRK-Einrichtung.

CDU-Landtagsabgeordneter Karl-Heinz-Bley aber machte gestern Mut, er sieht gute Chancen, dass das DRK-Haus in der Kreisstadt auch über den 31. Dezember hinaus gefördert werden kann.

Mit am Tisch im Mehrgenerationenhaus saßen Gerold Sprung, Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes, Jürgen Vosteen, Kreisgeschäftsführer, und Oliver Brinkhus, stellvertretender Kreisgeschäftsführer des DRK. Außerdem die stellvertretenden Bürgermeister Wildeshausens, Christa Plate und Uwe Leinemann. Und allesamt hörten die Worte des Landespolitikers gerne.

So machte ihnen Bley dahingehend Mut, dass vom Bundesfamilienministerium ein neues Förderprogramm aufgelegt wird: „Das aber nur für 450 der über 500 Mehrgenerationenhäuser in der Republik.“ Allerdings sei er guten Mutes, dass die Wildeshauser Einrichtung ebenfalls in die Förderrichtlinien fallen werde: „Dafür müssen wir die Strukturen bei der Beantragung völlig offen darstellen und aufzeigen, was hier geleistet wird.“

So sind vom Ministerium Forderungen erkennbar, was diese Häuser bieten müssen. „Alter und Pflege“: Etablierung von Beratungsangeboten für ältere Menschen, Pflegebedürftige und Demenzkranke sowie ihre Angehörigen; „Integration und Bildung“: Integrationsfördernde und bildungsunterstützende Angebote; „Haushaltsnahe Dienstleistungen“: Nachhaltige Festigung der Häuser als Dienstleistungsdrehscheibe in der Kommune; „Freiwilliges Engagement“: Stärkere Vernetzung mit Einrichtungen und Initiativen – Freiwilligenagenturen, Seniorenbüros und Jugendmigrationsdiensten.

Hier waren sich die Verantwortlichen einig, dass exakt das nicht das Problem werden könne. „All das wird hier ja schon seit längerer Zeit intensiv betrieben. Dieses Haus wird seinem Namen vollends gerecht“, betonte Sprung.

In die gleiche Kerbe schlug Christa Plate: „Es gibt wohl kaum etwas, was hier den Menschen jeden Alters nicht geboten wird.“ Und Leinemann: „Hier wird deutlich mehr geleistet als gefordert.“

Im Sommer soll der Antrag auf Fortsetzung der Förderung an das Bundesministerium geschickt werden. Dieses wird die Mehrgenerationenhäuser dann drei Jahre lang allerdings mit nur noch 30 000 Euro jährlich bezuschussen. „Die restlichen 10 000 Euro könnten zu jeweils 50 Prozent vom Land und Landkreis übernommen werden. Hier müssen jedoch noch Gespräche geführt werden“, betonte Bley. Während der Versammlung des DRK-Ortsvereins teilte Bürgermeister Dr. Kian Shahidi gestern Abend mit, dass die Stadt für das kommende Jahr 45 000 Euro für die Unterstützung des DRK-Hauses im Etat eingestellt hat.

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