Landrat Frank Eger dankt Mitarbeitern der Straßen- und Autobahnmeisterei für geleisteten Winterdienst

„Gute, akzeptable Verhältnisse“

Landrat Frank Eger und Dieter Hahn dankten Horst Behrmann (vorne, v.r) und seinen Mitarbeitern der Straßen- und Autobahnmeisterei für ihren Einsatz beim Winterdienst.Foto Schneider

Doetlingen - VOSSBERG (ts) · Auch wenn der eine oder andere in den vergangenen Wochen über den Winterdienst gemeckert hat, „wir hatten gute, akzeptable Verhältnisse auf den Straßen“, sagte gestern Landrat Frank Eger. Gemeinsam mit Dieter Hahn, Leiter des Amts für Bodenschutz und Abfallwirtschaft, stattete er der Straßen- und Autobahnmeisterei Wildeshausen in Vossberg einen Besuch ab und dankte den Mitarbeitern mit Berlinern für ihre Arbeit. „Wir wissen, was wir an Ihnen haben“, betonte er.

Schon im vergangenen Winter hätten die Mitarbeiter mit ungewöhnlich viel Schnee und Eis zu kämpfen gehabt, das setzte sich nun fort. „Momentan haben wir in diesem Winter schon 2 500 Tonnen Salz verbraucht“, berichtete der Leiter der Straßen- und Autobahnmeisterei, Horst Behrmann. 2010 seien es 5 000 Tonnen gewesen, die Jahre zuvor im Durchschnitt nur rund 2 000 Tonnen. „Zusammen mit dem Salzverbrauch ist auch die Zahl der Überstunden gestiegen“, sagte er.

Der Winterdienst läuft in zwei Schichten, in denen jeweils zwölf Mitarbeiter mit zehn Gefährten ausrücken können. „Hinzu kommen drei Fahrzeuge von Privatfirmen“, so Behrmann. Während die Autobahn bei Bedarf rund um die Uhr gesichert werde, versuchen die Mitarbeiter, die Bundes- und Landesstraßen so zu räumen oder zu streuen, dass sie morgens vor dem Berufs- und Schulverkehr frei sind. Überall gleichzeitig könnten sie aber nicht sein.

Dass bei manchen Hauptverkehrsachsen gerade im Bereich der Streugrenzen noch Optimierungsbedarf bestehe, gestand Hahn ein, der sich aber ebenfalls zufrieden mit dem Winterdienst zeigte. Die Beschwerden hätten sich dementsprechend in Grenzen gehalten. „Die meisten Anrufer haben beklagt, dass sie nicht vom Hof kamen, nachdem der Schneepflug die Massen wieder an den Straßenrand geschoben hatte“, berichtete Behrmann. „Aber an diesem Umstand können wir nichts ändern.“

Landrat Eger appellierte an die Autofahrer, sich den Witterungsverhältnissen anzupassen. „Ich hatte das Gefühl, dass sich viele aufgrund des letzten Winters auf Schnee und Eis eingestellt hatten“, sagte er. „Von manchen Verkehrsteilnehmern wünsche ich mir aber mehr Verantwortung.“ Die öffentliche Hand könne schließlich nicht alles regeln.

Was nach dem Winterdienst auf die Mitarbeiter der Straßen- und Autobahnmeisterei zukommt, sei die Ausbesserung kaputter Straßen. „Das kann man an einigen Stellen bereits sehr gut erkennen“, informierte Behrmann. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Landkreis extra Geld zur Vermeidung weitergehender Schäden zur Verfügung gestellt. „Und auch Bund und Land haben schon nachgefragt, wie es in diesem Jahr aussieht“, verriet Behrmann. „Die Schäden werden wohl vergleichbar mit denen in 2010 sein.

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