Neerstedter stellt ab dem 27. November im Rathaus aus / Viele Porträts von bekannten Personen aus der Gemeinde

Günther Freiberg zeigt „Kopfgeschichten“

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Den Wintergarten wandelt Günther Freiberg oft in ein Atelier um. ·

Neerstedt - Es sind „Kopfgeschichten“ im wahrsten Sinne des Wortes. Denn auf den Bildern des Neerstedter Malers Günther Freiberg sind Köpfe zu sehen – meist bekannte Persönlichkeiten aus der Gemeinde. Rund 14 dieser Werke zeigt er ab Sonntag, 27. November, im Neerstedter Rathaus. Hinzu kommen andere Motive wie Landschaften.

„Eigentlich male ich alles“, sagt Günther Freiberg, und seine Frau Thea ergänzt: „Wie er Lust und Laune hat.“ Gesichtsausdrücke interessieren den Neerstedter aber besonders. Und so steht er oft an seiner Staffelei im Wintergarten und verewigt mit Pinsel und Acrylfarbe ihm bekannte Personen auf der Leinwand. „Angefangen habe ich mit der Porträtmalerei, als unser Schwiegersohn 50 Jahre alt wurde. Als Geschenk hat er ein Bild von sich bekommen“, erinnert sich Freiberg. Das kam so gut an, dass der Neerstedter begann, immer mehr Menschen zu malen – ob seine eigene Frau, den Bürgermeister oder andere Persönlichkeiten in der Gemeinde.

„Leicht ist das aber nicht. Da ich die Leute kenne, muss das Bild nicht nur mir gefallen, sondern auch ihnen“, berichtet er und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: „Da sieht der eine oder andere schon mal etwas glatter aus. Mich selbst habe ich natürlich mit allen Falten, die ich so habe, gemalt.“

Freibergs größte Kritikerin ist seine eigene Frau, die in der Gemeinde schon viele Ausstellungen organisiert hat und die Leidenschaft für die Kunst mit ihrem Mann teilt. Da stört es auch nicht, dass der Neerstedter nach dem Frühstück den Wintergarten in ein Atelier verwandelt. „Früher habe ich im Keller gemalt. Dort hatte ich zwar eine extra Beleuchtung, aber so wie im Tageslicht wirkten die Farben nie“, sagt Freiberg, der „malt, seitdem ich einen Stift halten kann.“ Schon während der Schulzeit wurde sein Talent entdeckt. In Kunst hatte er eine Eins. „Ich habe dann auch eine Ausbildung zum Maler und Schriftenmaler absolviert“, erzählt er. Da sich als Viehhändler aber mehr Geld verdienen ließ, schloss der Neerstedter eine Ausbildung zum Viehkaufmann an. „Diesen Beruf habe ich schließlich 42 Jahre lang ausgeübt“, berichtet er. Nebenbei widmete er sich immer wieder der Kunst und vor allem dem Sport. Bei Letzterem tritt er mittlerweile aus gesundheitlichen Gründen kürzer. „Stattdessen konzentriere ich mich nun mehr auf die Malerei.“

Im Neerstedter Rathaus möchte Freiberg zeigen, was er in letzter Zeit geschaffen hat. Die Ausstellung „Kopfgeschichten“ wird am 27. November zwischen 11 und 13 Uhr offiziell von Bürgermeister Heino Pauka eröffnet. Auch Freiberg selbst wird ein paar Worte sprechen und seine Arbeiten vorstellen. Zu sehen sind die Bilder dann bis zum 2. Januar zu den Öffnungszeiten des Rathauses. · ts

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