Im Landkreis Oldenburg sind noch viele Ausbildungsstellen nicht besetzt

„Grüne Berufe“ suchen Kräfte

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Ein Auszubildender bei der Klauenpflege.

Wildeshausen - Das Ausbildungsjahr beginnt traditionell am 1. August, doch in den „Grünen Berufen“ sind landkreisweit noch viele Stellen unbesetzt. Darauf weisen der Deutsche Bauernverband und der Kreislandvolkverband Oldenburg hin.

Nicht nur die Betriebsleiter in der Landwirtschaft suchen händeringend Berufsnachwuchs, auch in der Forst- und der Milchwirtschaft oder im Gartenbau werden zunehmend junge engagierte Fachkräfte gebraucht. „Ausbildungsverträge können auch noch nach Beginn des Ausbildungsjahres abgeschlossen werden“, teilt der Bauernverband mit.

Das Ausbildungsspektrum ist groß. „Wir haben hier sehr unterschiedlich aufgestellte Betriebe“, so Bernhard Wolff, Geschäftsführer des Kreislandvolkverbands Oldenburg in Huntlosen. Somit könnten die Auszubildenden ein umfangreiches Wissen erlangen. Einige junge Menschen nutzen die Ausbildung auch als Sprungbrett zu weiterführenden Schulen oder Universitäten.

„Wir stellen fest, dass es zunehmend Interessenten von außerhalb der Landwirtschaft gibt, die in die Materie hineinsehen wollen“, so Wolff. Dennoch hätten die heimischen Betriebe eine große Nachfrage, die zurzeit noch nicht optimal befriedigt werden könnte. „Der Fachkräftemangel wird immer mehr zum Thema“, sagt der Landvolk-Geschäftsführer. Schwierig sei es zudem, Betriebshelfer für Übergangszeiten zu finden. Früher seien Auszubildende oder Kräfte, die gerade ausgelernt hätten, in andere Betriebe gegangen, um dort mit anzupacken. „Heute sind die meisten im eigenen Betrieb voll mit eingebunden.“ Wichtig sei in der Regel auch der familiäre Anschluss.

Zu den anerkannten Berufen für junge Frauen und Männer zählen Fachkraft Agrarservice, Fischwirt, Forstwirt, Gärtner, Hauswirtschafter, Landwirt, Milchwirtschaflicher Laborant, Molkereifachmann, Pferdefachwirt, Revierjäger, Tierwirt, Winzer, Brenner und Landwirtschaftlicher Laborant. Informationen zu den „Grünen Berufen“ finden Interessierte auf der Internetseite der Landwirtschaftskammer (http://www.lwk-nidersachsen.de). · dr

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