Mahnende Worte von Bürgermeister Schmidtke 

Buntes Programm für Austauschschüler: Zukunftsgaranten zu Gast

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Die polnische Delegation war am Mittwoch mit ihren deutschen Austauschschülern zu Gast im Großenkneter Rathaus. Sie wurden von Bürgermeister Thorsten Schmidtke und Maria Wübbeler (Vorsitzende des Partnerschaftsausschusses) empfangen.

Großenkneten - Von Lea Oetjen. Bowling, Stadtführung und Heidepark: Das Programm, das die polnischen Austauschschüler in Großenkneten erlebt haben, könnte kaum abwechslungsreicher sein. Der Empfang im Rathaus durch Thorsten Schmidtke, der zudem mahnende Worte bereithielt, rundete die Woche würdig ab.

Insgesamt haben 20 Mädchen und Jungen aus der Partnerstadt Suprasl für sieben Tage in Gastfamilien in Großenkneten eine neue Heimat gefunden. Sie werden unter anderem von ihrem Lehrer Robert Stasiulewicz begleitet, der bereits das vierte Mal mit in Deutschland ist und die Sprache inzwischen fließend beherrscht. „Es ist schön hier. Ich schätze die Gastfreundlichkeit sehr“, erzählte er.

Diese und die künftige Kooperationen waren auch in der Rede von Bürgermeister Schmidtke Thema. „Der Austausch und der Kontakt sind tolle Sachen“, betonte er, ehe er mahnte, dass die Jugendlichen der Garant der künftigen Zusammenarbeit und Partnerschaft seien. Schmidtke fügte seiner Begrüßung noch einige wissenswerte Informationen zur Gemeinde an. Dolmetscherin Beate Opitz übersetzte seine Rede ins Polnische. Schmidtke zeigte sich überrascht, wie sehr sich einige Worte in den unterschiedlichen Sprachen doch ähneln.

Weniger Ähnlichkeiten gibt es jedoch bei der Gestaltung des Schulalltags. Die polnischen Schüler klagten, dass 90 Minuten für eine Unterrichtsstunde viel zu lange seien, und ernteten dafür viel Zuspruch ihrer Gastgeber.

„Wir verkörpern mit diesem Austausch Europa“, so Schmidtke. Maria Wübbeler, Vorsitzende des Partnerschaftsausschusses der Gemeinde, schloss sich den Worten des Bürgermeisters an. „Ihr seid ein Teil der europäischen Zukunft, denn so funktioniert Partnerschaft“, meinte sie. Die Nachricht ist bei den Schülern angekommen. Allerdings blickten einige von ihnen etwas kritischer auf die gemeinsame Zeit. „Zwischendurch kann es schon anstrengend werden, wenn man 24 Stunden aufeinander hockt“, waren sie sich einig. Spaß mache der Austausch trotzdem. Man mache einige schöne Erfahrungen.

Gefördert wird das Projekt übrigens von der Gemeinde und durch das deutsch-polnische Jugendwerk. Morgen geht es für die Delegation zurück in die Heimat – 18 Stunden im Bus.

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