Betriebsdezernent Stefan Grußdorf verlässt das Forstamt Ahlhorn

Wechsel an wichtiger Stelle

Nachfolger und Vorgänger: Philipp Verpoorten (l.) und Peter Grußdorf.
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Nachfolger und Vorgänger: Philipp Verpoorten (l.) und Peter Grußdorf.

Ahlhorn – Auch im Nordwesten unterliegen die Forstämter der Niedersächsischen Landesforsten aufgrund der demografischen Entwicklung zurzeit einem rasanten Personalwechsel. Das schlägt sich auch in der Region konkret nieder, wie die Landesforsten jetzt mitgeteilt haben. Für Stefan Grußdorf, der seit 2013 als Betriebsdezernent im Forstamt Ahlhorn tätig ist, entwickele sich hieraus eine neue berufliche Chance.

Der 52-Jährige verlässt Ahlhorn und wechselt bereits zum 1. April als Forstamtsleiter in das Forstamt Neuenburg (Friesland). Acht Jahre habe Grußdorf vor allem den forstlichen Betrieb, die Jagd und die Holzvermarktung im Forstamt organisiert: „Dabei kam mir zugute, dass ich von der Forstwirt-Lehre über das Forstwirtschaftsstudium bis hin zur Qualifizierung für den Leitungsdienst Einblick in alle beruflichen Ebenen hatte“, sagt er. In den Landesforsten sei er von der elektronischen Datenverarbeitung bis zum Personalbereich bereits in vielen Bereichen verantwortlich tätig gewesen.

In seiner Zeit in Ahlhorn habe er die Holzvermarktung, somit das wichtigste finanzielle Standbein der Landesforsten, kontinuierlich ausgebaut. Zudem führte er die sogenannte Intervalljagd bei der Regulierung der Wildbestände ein. „Die Jagd ist spürbar effektiver geworden, gleichzeitig hat das Wild viel weniger Störungen“, ist sich Grußdorf sicher.

Waldschäden bedeuten Herausforderungen

„In den vergangenen drei Jahren waren insbesondere die Sturm- und Dürreschäden besondere Herausforderungen, die gemeinsam mit den Kollegen gemeistert werden mussten. Hierzu gehörte auch die Abordnung von Personal in die Waldschadensgebiete in Südniedersachsen. Dafür bin ich allen im Forstamt sehr dankbar.“ Im Forstamt Neuenburg, das von Delmenhorst bis nach Aurich reicht, warten neue Aufgaben auf den 52-Jährigen. „In der dortigen waldarmen Region spielen die oft durch Eichen und schwere Böden geprägten Wälder in jeglicher Hinsicht eine besondere Rolle. Eine neue Herausforderung“, umreißt Grußdorf seine neue Aufgabe. Dem Forstamt Ahlhorn bleibe er auch weiterhin aufgrund seines Wohnortes verbunden.

Sein Nachfolger als Betriebsdezernent dort wird Philipp Verpoorten. Der 34-Jährige ist bereits seit Januar im Forstamt. „Ich habe eine erstklassige Einarbeitung durch meinen Vorgänger erhalten“, so Verpoorten, der in Hude verheiratet und daher „im Norden schon heimisch“ sei, so die Landesforsten weiter. Denn aufgewachsen ist der „Neuzugang“ aus Bonn am Rande des Kottenforstes. Der dortige Wald und die Natur hätten schon früh seinen Berufswunsch beeinflusst: „Der Waldumbau im Zeichen des Klimawandels und der vergangenen drei Trockenjahre ist für mich im Forstamt eine der vordringlichsten Herausforderungen“, definiert er seine künftigen Aufgaben in dem neuen Posten.

Erfahrung in Waldpädagogik

Forstamtsleiterin Regina Dörrie dankte Grußdorf für die gemeinsame Arbeit der vergangenen Jahre und wünschte ihm in der neuen Position viel Erfolg und stets eine „glückliche Hand“. „Auf die Zusammenarbeit mit Philipp Verpoorten freue ich mich sehr, da ich ihn aufgrund des intensiven fachlichen Austausches während seiner vorigen Tätigkeit als Sachgebietsleiter Erholung, Walderlebnis und Waldpädagogik kennen und schätzen gelernt habe“, wird sie in der Mitteilung zitiert.

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