Von der Beleuchtung bis zur Wasserversorgung

Vorbereitungen für Nikolausmeile laufen

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Jörn Friederichs, Bernhard Kempermann, Peter Jebbing und Timm-Dierk Reise (von links) von der Planungsgruppe werben für die Nikolausmeile mit Mittelaltermarkt in Großenkneten. 

Großenkneten - In Großenkneten weihnachtet es am ersten Adventwochenende, 26. und 27. November, sehr. An diesen zwei Tagen soll die Nikolausmeile entlang der Haupstraße bis hin zum Rathaus über die Bühne gehen. Und zwar mit bis zu 75 Ausstellern, Künstlern und Vereinen.

Auch Teile des Rahmenprogramms stehen schon fest. Der Arbeitskreisvorsitzende Bernhard Kempermann plant eine Feuershow mit Merle Hausmann, einen Malwettbewerb für Kinder und mittelalterliche Elemente. Neu ist, dass die Blechbläsergruppe „Die Wilden 13“ aus Emstek die Veranstaltung eröffnet. Weitere musikalische Höhepunkte sind mit den Auftritten des Männergesangvereins Großenkneten und einer Sambagruppe mit Kindern der Grundschule geplant.

Weniger erfreulich ist jedoch, dass dem Handels- und Gewerbeverein (HGV) Großenkneten so langsam die Lichter ausgehen. Gemeint ist die Weihnachtbeleuchtung, die noch mit alten Glühlampen bestückt ist. Bereits im März haben die Arbeitsgruppe Nikolausmeile und der HGV mit der Gemeinde Gespräche darüber geführt, die Beleuchtung langfristig mit Energiespar- beziehungsweise LED-Lampen zu bestücken. Zwar wurden eine Zusage erteilt und entsprechende Kostenvoranschläge eingeholt, doch der Aufwand ist enorm, weil auch die Fassungen ersetzt werden müssen. Zudem ist es notwendig, die dafür vorgesehenen Steckdosen an den Straßenlaternen zu überprüfen.

Unterstützung aus der Bevölkerung gesucht

Wegen des großen Aufwands appelliert die Arbeitsgruppe an die Bevölkerung, sie zu unterstützen. Zunächst sollen lediglich die Weihnachtssterne im Rathausbereich umgerüstet werden. Festgestellt wurde allerdings, dass viele von ihnen defekt sind und erneuert werden müssen. „Wenn die vorgesehenen Sterne bis zu Beginn der Nikolausmeile umgerüstet sind, kommen wir mit den alten Glühlampen zumindest in diesem Jahr noch über die Runden“, hofft Peter Jebbing aus der Planungsgruppe.

Eine weitere Einschränkung gibt es aktuell noch bei der Wasserversorgung, die für manche Stände wichtig ist. Zwar sind entsprechende Zapfsäulen am Markt vorhanden, jedoch liefern diese kein Trinkwasser und sind deshalb von keinem großen Nutzen für die Aussteller.

Wie künftig mit der Problematik umgegangen werden soll, will die Planungsgruppe in nächster Zeit noch klären. Wenn alle Stricke reißen, müssen die Standbetreiber mit Wasserkanistern auskommen. 

 jb

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