Verein freut sich über das Ende der Bauarbeiten/Eigentlich war Schafkoben geplant

Bürgerpark soll Sage aufwerten

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Heike Oltmann vom Bürgerverein und Helfer Wilfried Lueken freuen sich über den Abschluss der Arbeiten.

Sage - Jetzt ist es geschafft: Nach mehreren Monaten Bauzeit inklusive Planung und Organisation ist der neue Bürgerpark in Sage fertiggestellt. Das Ziel dieses Projektes war vor allem die Umwandlung einer innerörtlichen Wiesenfläche zu einem Anziehungspunkt für die Sager Einwohner. So wertet jetzt unter anderem ein neuer Unterstand das Ortsbild im Dorfkern um einiges auf.

Mit einer Spende in Höhe von 5000 Euro durch die Firma ExxonMobil war es dem Bürgerverein Sage-Haast-Bissel zudem möglich, einen massiven Holzunterstand mit Tisch und Bänken zu bauen und einen ansehnlichen und gemütlichen Park entstehen zu lassen.

Für Sonntag hatte der Verein unter der Leitung der 1. Vorsitzenden Heike Oltmann zu einem ersten Probelauf während einer Bürgerstunde bei Grillwurst und Glühwein eingeladen. „Eigentlich sollte hier ein Schafkoben entstehen, doch die Kosten hätten unser Budget gesprengt“, bedauerte Oltmann ein wenig, dass nun die kostengünstigere Variante gebaut worden ist.

Seit Mitte Mai haben sich an mehreren Samstagen viele ehrenamtliche Helfer auf dem Platz getroffen, um das Projekt voranzubringen. Bereits einen Monat später, nämlich im Juni dieses Jahres war der Bau bereits fertiggestellt, sodass nur noch die Außenanlage nebst Pflasterung sowie Tisch und Bänken fehlten. „Doch auch das war kurzerhand aufgrund der fleißigen Helfer, allen voran mit Heino Küther, Hans Schillmüller und Wilfried Lueken schnell erledigt“, lobte Oltmann.

„Auch wenn aus diesem Projekt kein Schafkoben wurde, haben wir eine gute Wahl mit dem offenen Unterstand getroffen“, betonte sie. Oltmann machte auch deutlich, dass damit ein Beitrag für die Allgemeinheit geleistet werden soll.

Und die soll auch lange etwas davon haben. Um Vermüllung und Vandalismus zu vermeiden, sind Lampen angebracht, die die dunklen Ecken erhellen. Viel Holz war für den Bau nötig, doch auch das wurde größtenteils von einigen Bewohnern gestiftet, selbst die Steine gab es kostenlos. Mit dem Ergebnis zeigten sich die Bewohner und Mitglieder der Bürgergemeinschaften sehr zufrieden.

Oltmann stellte auch fest, dass dieser Platz sowohl von einigen Radfahrtouristen viel genutzt wird und allein das schon ein Beweis dafür ist, dass die Entscheidung zu diesem Projekt richtig war. Eine große Einweihungsfeier soll am 16. April 2016 erfolgen.

jb

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