Düngefahrzeuge mit neuer Technik ausgestattet

„Es riecht weniger“

Landwirt Claus Coorßen (rechts) mit seinem Mitarbeiter Heiko Neels sowie seinen Söhnen Claas und Jan-Ole. - Foto: Landvolk

Grossenkneten - Einige Landwirte im Landkreis Oldenburg düngen mit neuen Geräten, wodurch die Geruchsbelastung merklich zurückgeht. Das teilte das Landvolk mit. Einer von ihnen ist Claus Coorßen aus Ostrittrum, der eine Fläche in der Gemeinde Großenkneten mit seinem Güllefahrzeug „Xerion“ bearbeitet hat.

Damit kann er die ausgebrachten Nährstoffe – Gülle aus seinen Schweineställen – direkt in den Boden einarbeiten. „Wir erreichen dadurch weniger Ammoniakverluste. Kurz gesagt: Es riecht weniger“, erklärt Coorßen.

„Früher mussten wir erst die Gülle ausbringen und dann mit einem anderen Gerät noch einmal über den Acker, um sie in den Boden einzuarbeiten. Das hat den Boden sehr beansprucht und zusätzliche Kosten verursacht“, so der Ostrittrumer. 

Die außerdem am „Xerion“ angebrachten breiten Reifen tragen dazu bei, dass der Boden nicht so stark verdichtet wird. „Das ist vergleichbar mit einem Tritt auf den Fuß. Bei einem Pfennigabsatz tut es deutlich mehr weh als mit einem breiten Absatz“, erläutert Coorßen.

Über GPS werde die Ausbringung genau berechnet und kontrolliert, heißt es in der Mitteilung. „Der Prallteller hinter den älteren Güllefässern, den viele noch im Kopf haben und bei dem die Gülle nur so spritzt, ist weitestgehend verschwunden. 

Zum Teil merkt man nun gar nicht mehr, dass gedüngt wurde, weil es kaum noch riecht“, stellt Coorßen klar die Vorteile der neuen Technik in den Vordergrund.

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