Landesforsten passen Struktur an

Revierförsterei Huntlosen ist Geschichte

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Fostamt Ahlhorn – Zentrale für jetzt sieben Reviere nebst Teichwirtschaft und Waldpädagogikzentrum. 

Huntlosen - Die Landesforsten haben die Revierförsterei Huntlosen im Forstamt Ahlhorn aufgelöst. Die dazugehörigen Wälder wurden auf die verbleibenden sieben Reviere aufgeteilt, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Der Wegfall folgt einem landesweiten Konzept“, erläutert Forstamtsleiterin Regina Dörrie die Organisationsänderung. „Die neuen Reviere sind von der Größe und Arbeitsbelastung ähnlich zugeschnitten. Wir wollen die Qualität der Waldpflege und Erfüllung unserer sonstigen Aufgaben auf dem gewohnt anspruchsvollen Niveau halten.“ Die bevorstehende Pensionierung des langjährigen Huntloser Försters Karl-Heinz Frese war der Anlass für die Neuaufstellung der sieben nun übrig bleibenden Reviere.

Die Bezirke des Forstamts Ahlhorn sind nun zwischen 1 800 und 2 400 Hektar groß. Die Betreuung von Forstgenossenschaften und kommunalen Waldbesitzern erfolgt weiterhin durch die Förstereien Barnstorf, Harpstedt und Syke. „Neben der Angleichung der Reviergrößen und des zu tätigen Holzeinschlages waren die Anforderungen an Naturschutz und Walderholung wichtige Gesichtspunkte für den Neuzuschnitt der Förstereien“, erläutert Dörrie.

Geänderte Zuständigkeiten

Die wichtigsten Änderungen in der Zugehörigkeit der Waldgebiete: Die Revierförsterei Barnstorf übernimmt zusätzlich Spascher Sand (Landgemeinde Wildeshausen) und Steinhorst (Gemeinde Großenkneten). Die Revierförsterei Harpstedt betreut nun auch den Hagel (Gemeinde Großenkneten). Die Revierförsterei Sandkrug bewirtschaftet jetzt den gesamten Hegeler Wald und die Döhler Wehe (Gemeinde Großenkneten). Die Revierförsterei Baumweg wird zusätzlich die Aufforstungsflächen und Wälder Sage/Regente, Feldmühlenholz (Gemeinde Großenkneten) und das östliche Gartherfeld (Gemeinde Emstek) bewirtschaften.

Brennholzinteressenten erfahren die jetzt zuständigen Revierförster auf der Forstamtshomepage und telefonisch im Forstamt (04435/93070).

Forstamt bewirtschaftet rund 15.000 Hektar Landeswald

Das Forstamt ist eines von 24 in Niedersachsen. Gut 40 Mitarbeiter stellen künftig in allen Bereichen die Betreuung und Verwaltung sicher. In den Revieren werden rund 15.000 Hektar Landeswald bewirtschaftet und weitere 26 Waldbesitzer beraten. 

Die durch Erstaufforstung vor 150 Jahren und Neuanpflanzung nach dem verheerenden 1972er-Sturm geprägten Wälder sind sehr unterschiedlich aufgebaut. Noch dominiert die Kiefer mit 30 Prozent. Buchen und Eichen nehmen aber zu, sodass Misch- und Laubwälder entsprechend dem ökologischen Waldbauprogramm der Landesforsten zunehmen und der Nadelbaumanteil vor allem in Reinbeständen deutlich abnimmt.

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